{"id":2354,"date":"2020-12-06T17:34:42","date_gmt":"2020-12-06T16:34:42","guid":{"rendered":"https:\/\/comedordelarte.at\/?p=2354"},"modified":"2020-12-06T20:45:16","modified_gmt":"2020-12-06T19:45:16","slug":"deutsch-rueck-und-ausblicke-mit-herzverstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/comedordelarte.at\/de\/blog\/deutsch-rueck-und-ausblicke-mit-herzverstand\/","title":{"rendered":"R\u00fcck- und Ausblicke mit Herzverstand"},"content":{"rendered":"<p>Franz Witzmann, Leiter des Comedor del Arte, im Gespr\u00e4ch mit Alexandra Eichenauer-Knoll. Das Gespr\u00e4ch wurde am 4.12.2020 aufgenommen.<\/p>\n<p>Es ist als Audiofile nachzuh\u00f6ren<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2354-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Franz-Interview.m4a?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Franz-Interview.m4a\">https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Franz-Interview.m4a<\/a><\/audio>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>und hier kann man es nachlesen:<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Franz_Comedor-Kinder_Blog.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2338\" src=\"https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Franz_Comedor-Kinder_Blog-300x146.jpg\" alt=\"\" width=\"588\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Franz_Comedor-Kinder_Blog-300x146.jpg 300w, https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Franz_Comedor-Kinder_Blog-1024x497.jpg 1024w, https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Franz_Comedor-Kinder_Blog-768x373.jpg 768w, https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Franz_Comedor-Kinder_Blog-1536x746.jpg 1536w, https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Franz_Comedor-Kinder_Blog.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 588px) 100vw, 588px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Lieber Franz, heute ist der 4.12.2020, wir stehen knapp vor einer Lockerung des 2. Lockdowns. Wie geht es im Comedor zu? Was ist alles passiert? Ich habe mit Renate H\u00f6fler schon gesprochen, sie hat mir erz\u00e4hlt, wie gut die Kinderbetreuung im September und Oktober funktioniert hat. Der n\u00e4chste Lockdown ist dann wieder dazwischengekommen. Was ich mich dabei gefragt habe: Wie war es m\u00f6glich, dass ohne jegliche Werbung am ersten Schultag so viele Kinder vor dem Comedor gestanden sind?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Franz:<\/strong> Im Sommer bin ich immer wieder gefragt worden, wann wieder der Betrieb losgeht, ich habe dann irgendwann gesagt, dass ich am Nachmittag (ab Herbst) wieder Hausaufgabenbetreuung machen will. Offensichtlich d\u00fcrften die Familien und die Kinder sich untereinander verst\u00e4ndigt haben, weil am ersten Schultag waren pl\u00f6tzlich 16 Kinder da und alle wollten Hilfe bei Haus\u00fcbungen. Dieses Schuljahr hat ja am ersten Tag mit Schulaufgaben angefangen. Bis dato war die erste Woche etwas lockerer und weniger Hau\u00fcbungen, aber diesmal sind sie gleich am ersten Tag losgestartet.<br \/>\nIch habe dann bald die Nachmittagsbetreuung von 2 auf 3 Stunden ausgeweitet, weil so ein gro\u00dfer Bedarf war. Es hat sich dann eingependelt, manche Kinder sind um 14 Uhr, andere um 15 Uhr gekommen, sodass nicht so viele gleichzeitig in den R\u00e4umen waren.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Jetzt im Lockdown 2 war das nicht mehr m\u00f6glich, aber du hast den Kindern gesagt, sie k\u00f6nnen dich anrufen und du hast es dann in Einzelbetreuung gel\u00f6st.<\/span><br \/>\n<\/strong>Wie wir erfahren haben, es kommt wieder ein Lockdown, habe ich den Kindern am letzten Tag noch Visitenkarten mitgegeben und gesagt, wenn sie Hilfe brauchen, k\u00f6nnen wir uns treffen, auch wenn der Comedor geschlossen ist. Das Angebot ist w\u00e4hrend des ganzen Lockdowns haupts\u00e4chlich von zwei Familien im Ort sehr regelm\u00e4\u00dfig genutzt worden.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Du hast in unserem Brief an die Mitglieder ein Heraklith-Zitat verwendet, sinngem\u00e4\u00df hei\u00dft es: Das einzig Best\u00e4ndige ist die Ver\u00e4nderung. Wie k\u00f6nnen sich Leute, die nicht laufend unsere Aktivit\u00e4ten beobachten, das vorstellen &#8211; heute geht es um viele Kinder, die Hausaufgabenbegleitung brauchen, vor f\u00fcnf Jahren sa\u00dfen vor allem Erwachsene da, die versucht haben das Alphabeth zu erlernen.<\/span><br \/>\n<\/strong>2016, als wir gestartet haben, war ein Hauptmotiv, oder ein wichtiger Punkt im Comedor del Arte, dass Menschen Grundbegriffe der deutschen Sprache lernen wollten, da war ein gro\u00dfer Zuspruch, weil auch ca. 120 Menschen im Asylverfahren in Hainfeld in Unterk\u00fcnften untergebracht waren. Die Anforderungen haben sich immer wieder ver\u00e4ndert, aber die Deutschkurse sind geblieben. Ich hatte vor dem ersten Lockdown einen A1-Kurs laufen, den haben wir dann abbrechen m\u00fcssen. Die beiden Sch\u00fcler, eine Sch\u00fclerin und ein Sch\u00fcler, haben \u00fcbrigens selbstst\u00e4ndig weitergelernt und dann die A1-Pr\u00fcfung positiv bestanden.<br \/>\nEs kommen jetzt Kinder von Familien zu uns, die im Ort geblieben sind, aber auch Kinder aus Familien, die nicht als Gefl\u00fcchtete gekommen sind, die einfach aus anderen L\u00e4ndern zugezogen sind, z. B. Rum\u00e4nien, Ungarn oder \u00c4gypten, die hier arbeiten oder einen Betrieb haben, und deren Kinder Lernunterst\u00fctzung ben\u00f6tigen. Von denen ist das auch schon 2019 in Anspruch genommen worden ist, aber nie so stark wie jetzt seit September.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Offensichtlich hat sich da auch eine Botschaft rumgesprochen &#8211; der Franz hilft den Kindern. War das vorher nicht so klar? War es auch der Lockdown, der ihnen bewusst gemacht hat, sie brauchen mehr Hilfe bei den Hausaufgaben?<\/span><br \/>\n<\/strong>Gefl\u00fcchtete Menschen sind ja auch untereinander in Kontakt, und da passieren viele Dinge, die man nicht mitbekommt. Und das andere ist auch, dass mich &#8211; seit einem Jahr ungef\u00e4hr &#8211; vermehrt die Eltern kontaktieren, weil sie wissen, es gibt den Comedor, weil sie das irgendwo erfahren haben. Und sie fragen: K\u00f6nnen die Kinder kommen? Z. B. eine tschetschenische Familie aus der Nachbarortschaft, wo die Eltern sehr bem\u00fcht sind und die sich sogar vorstellen gekommen sind. Aber auch andere Familien gibt es, wo die Eltern vorher gefragt haben, wie das abl\u00e4uft.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Jetzt sind es vor allem die Kinder, die dich brauchen. Aber die Comedor-Familie umfasst viel mehr Menschen als die, die jetzt gerade da sind. Es gibt Menschen, die noch in Hainfeld leben, aber nicht mehr in die Kurse kommen, dich aber vielleicht f\u00fcr anderes brauchen. Es gibt Menschen, die sind weggezogen, es gibt Menschen, die mussten weiterfl\u00fcchten. Und zu vielen von denen, die nach wie vor in Schwierigkeiten stecken, hast du auch noch Kontakt. Menschen, die noch immer keinen Status haben, der ihnen ein gutes Leben erm\u00f6glicht.<\/span><br \/>\n<\/strong>Das sind verschiedenen Str\u00e4nge. In Hainfeld sind zurzeit nicht mehr so viele Leute im Asylverfahren. Es sind noch zwei afghanische Familien da, die schon jahrelang auf ihre Entscheidung warten, deren Kinder in den Kindergarten oder in die Schule gehen. Es sind aber auch einige Menschen mit einem positiven Bescheid in Hainfeld geblieben, weil sie sagen, es ist so sch\u00f6n hier, es ist gut f\u00fcr Kinder, man hat alles, es ist ruhig. Diese Leute ben\u00f6tigen auch verschiedenste Unterst\u00fctzung, z. B. ein Vater ist sehr flei\u00dfig, arbeitet, hat sogar einen zweiten Job, damit er genug verdient, und hat immer wieder Fragen, weil er Post bekommt vom Finanzamt oder von der Krankenkasse, oder er hat ein Auto und braucht daf\u00fcr einen Abstellplatz. Bei solchen Sachen unterst\u00fctze ich ihn dann. Ich telefoniere z. B. mit dem Finanzamt und so k\u00f6nnen wir Dinge l\u00f6sen ohne dass gr\u00f6\u00dfere Probleme entstehen, wie z. B. Mahnspesen. Dann gibt es z. B. einen Arzt, dem ich bei der Vorbereitung zur C1 Pr\u00fcfung geholfen habe. Oder wir haben zwei junge M\u00e4nner, einer hat bereits Asyl bekommen, der andere leider noch nicht, obwohl er auch schon 5 Jahre auf die Entscheidung wartet, vor 2 Jahren, glaube ich, war das Gerichtsverfahren. Sie machen jetzt eine Krankenpflegerausbildung. Da unterst\u00fctze ich auch immer wieder, z. B ich korrigiere ihnen die Texte oder wir lernen gemeinsam.<br \/>\nUnd dann gibt es auch Menschen, die waren eine Zeitlang in Hainfeld und waren aktiv im Comedor, wodurch sich ein freundschaftliches Naheverh\u00e4ltnis entwickelt hat. Ein junger Afghane z. B. \u00a0ist dann, nachdem er in \u00d6sterreich abgelehnt worden ist, nach Deutschland gegangen, lebt jetzt in der N\u00e4he von Hamburg. Mit ihm bin ich noch unregelm\u00e4\u00dfig \u00fcber Internet in Kontakt. Ein anderes Schicksal ist ein junger Iraner, der auch weggegangen ist, dann in Calais gelebt hat, wieder zur\u00fcckgekommen ist, wieder in Traiskirchen war und dann freiwillig zur\u00fcckgegangen ist in den Iran. Mit ihm bin ich auch in Kontakt, er hat gl\u00fccklicherweise bis jetzt keine Verfolgungshandlungen erfahren. Es gibt aber auch andere, wie ein Familie, die noch immer in \u00d6sterreich im Verfahren sind, von einem Lager ins andere geschoben werden, mit einem autistischen Kind, das schon 8 Jahre alt ist und das letztes Jahr keine Schule besuchten dufte und sein Therapien nicht mehr bekommen hat. Da haben wir dann urgiert, damals waren sie in Ober\u00f6sterreich, mit einem Landesrat und einer Abgeordneten Kontakt aufgenommen. Daraufhin sind sie nach Graz verlegt worden und jetzt endlich kann der Bub eine Schule besuchen, die spezialisiert ist auf Autisten und er macht sehr gro\u00dfe Fortschritte. Das sind dann kleine Erfolge. Diese Familie unterst\u00fctzen wir, mit Dasein, mit Besuchen und auch mit finanzieller Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Wenn wir schon beim Geld sind, wie ist es denn mit den Finanzen des Vereins Herzverstand, der ja gegr\u00fcndet worden ist, um den Comedor del Arte zu unterst\u00fctzen und eine Struktur f\u00fcr F\u00f6rdergeber zu sein.<\/span><br \/>\n<\/strong>Ja, um das ein bissl klarer zu bringen m\u00f6chte ich etwas ausholen: Gestartet ist der Comedor del Arte w\u00e4hrend des Sozialfestivals \u201eTu was, dann tut sich was\u201c. Wir haben eine F\u00f6rderung bekommen f\u00fcr das erste Jahr, um die Miete zu bezahlen. Dann ist die Leader-Region Mostviertel-Mitte an uns herangetreten, wir sind ein gutes Projekt und sollten ansuchen, damit wir als Leader-Projekt gef\u00f6rdert werden. Beim Sozialfestival war eine Bedingung, dass die R\u00e4umlichkeiten auf meinen Namen gemietet werden, f\u00fcr das Leader-Projekt war es notwendig, dass es einen Verein gibt, der das Haus mietet. Wir haben den Verein gegr\u00fcndet und den Mietvertrag umgeschrieben und sind f\u00fcr 3 Jahre als Leader-Projekt gef\u00f6rdert worden. Wir haben vom Tu-was Festival auch noch Geld bekommen, das war dann sowas wie die Eigenkapitalreserve f\u00fcr die letzten Jahre. Dadurch konnten wir laufende Kosten, Miete und Pellets bestreiten. Wir sind sehr aufmerksam mit dem Geld umgegangen. Die Leader-F\u00f6rderung ist 2019 ausgelaufen, wir haben aber so viele Finanzmittel gehabt, dass wir bis Fr\u00fchling 2021 ohne Zusatzmittel auskommen k\u00f6nnen. Die Sparkassenstiftung hat den Verein \u00fcbrigens auch unterst\u00fctzt.<br \/>\nDie letzten F\u00f6rdergelder kamen also 2019, und der Plan war, mit dieser Kapitalreserve und mit Veranstaltungen noch Geld zu bekommen, auch Mitgliedsbeitr\u00e4ge zu lukrieren und noch mehr Mitglieder zu finden, damit wir uns breiter aufstellen und uns autonom ohne F\u00f6rdergeber finanzieren k\u00f6nnen. Die Pandemie und der Lockdown haben nat\u00fcrlich alles ver\u00e4ndert, wir konnten keine Veranstaltungen und keine M\u00e4rkte machen. Unser Budget reicht jetzt noch soweit, dass wir die Miete f\u00fcr M\u00e4rz 2021 bezahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Die Einnahmen aus den M\u00e4rkten werden nicht das ganze Budget abdecken. Das sage ich jetzt, weil ich mit den M\u00e4rkten auch viel zu tun hatte: F\u00fcr die Basteleien und N\u00e4hereien brauchen wir Leute, die motiviert sind uns zu unterst\u00fctzen. Die Situation ist jetzt anders als noch vor ein paar Jahren. Wir haben jetzt keine Leute mehr, die wir besch\u00e4ftigen m\u00f6chten, auch um ihnen psychische Stabilit\u00e4t zu geben, sondern wir haben Familien, die ohnehin sehr besch\u00e4ftigt sind damit im Leben anzukommen. Wir haben auch keine N\u00e4herinnen und N\u00e4her, wie z. B. unseren Ali, mehr vor Ort, die sehr schnell waren. Es ist also viel schwieriger geworden, Produkte \u00fcberhaupt zu erzeugen.<\/span><br \/>\n<\/strong>Ja, das ist eine Folge der Ver\u00e4nderungen, mit denen wir zurechtkommen m\u00fcssen. Solange relativ viele Menschen im Asylverfahren hier waren, war es eigentlich kein Problem, etwas zu organisieren. Wir hatten ein paar sehr verl\u00e4ssliche Leute, die \u00fcberall dabei waren. Ich habe mit einem Ansprechpartner gesprochen, ich habe z. B. gesagt wir machen ein Fest und brauchen ein K\u00fcchenteam &#8211; und das K\u00fcchenteam war da!<br \/>\nDiese Leute haben zum Gl\u00fcck tw. Asyl bekommen und dann stehen ganz andere Dinge an, sie m\u00fcssen arbeiten, Deutschkurse machen, f\u00fcr die Familie sorgen, Wohnungen finden oder sie sind irgendwo in einer Ausbildung. Dann m\u00fcssen sie lernen und haben auch nicht mehr die Zeit, sich im Comedor einzubringen und Dinge zu basteln, die man verkaufen kann.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Was man in diesem Zusammenhang erw\u00e4hnen kann, ist ein Selbstl\u00e4ufer, den es auch gibt. Das ist das Projekt \u201e1000 taschen\u201c von Kathrin Mayer, die jetzt 1000 Masken produziert und das sehr erfolgreich. Bei den Masken, die man z. B. im Schuhhaus Fux in Hainfeld kaufen kann, bekommen wir die H\u00e4lfte der Einnahmen. Die Maske kostet 10,- Euro und wir bekommen 5,-. Die N\u00e4herinnen sind in der Slowakei. Das ist ein Projekt, f\u00fcr das wir sehr dankbar sind.<\/span><br \/>\n<\/strong>Ja, wir haben wenig oder gar keinen Aufwand, und bekommen trotzdem immer wieder Geld aufs Konto, das ist eine sch\u00f6ne Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000080;\">Aber es wird auch das nicht reichen, um f\u00fcr 12 Monate die Miete zu bezahlen.<\/span><br \/>\n<\/strong>Nein, wir ben\u00f6tigen rund 10.000 Euro im Jahr, f\u00fcr Miete und allf\u00e4llige Reparaturen.<br \/>\nMir ist jetzt eines klar geworden: Wir haben ja schon l\u00e4nger angefangen Mitglieder zu werben, eine Jahresmitgliedschaft kostet 25,- Euro. Wir haben das zwar immer wieder angeboten, aber es war nicht in unserem Fokus, wir haben das etwas vernachl\u00e4ssigt. Das ist jetzt ein Punkt, an dem man mehr dran sein muss, die Mitgliederbetreuung.<br \/>\nWir haben jetzt Briefe ausgeschickt und es ist sehr interessant, dass wir gleich am ersten Tag nach dem Versand Mitgliedsbeitr\u00e4ge auf das Konto bekommen haben. Ich habe Anrufe bekommen, E-Mails von Leuten, die sagen, ja es ist gut, was ihr da macht, ich unterst\u00fctze euch. Es wurden auch Spenden dazugegeben. Das wird ein Punkt sein, dass wir uns mehr darum k\u00fcmmern m\u00fcssen, die Mitglieder zu informieren, damit man wei\u00df, was so geschieht. Als Au\u00dfenstehender sieht man zwar, ja das Lokal ist noch da, am Nachmittag rennen viele Kinder herum und spielen, aber was tats\u00e4chlich passiert, wissen viele nicht. Es ist ein wichtiger Punkt, das mehr zu kommunizieren, um eine breitere Unterst\u00fctzung und mehr neue Mitglieder zu bekommen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><strong>Gut, dann nehme wir uns vor, dass wir in Zukunft mehr kommunizieren. Das ist jetzt schon mal ein Anfang. Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/strong><\/span><\/p> ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Franz Witzmann, Leiter des Comedor del Arte, im Gespr\u00e4ch mit Alexandra Eichenauer-Knoll. Das Gespr\u00e4ch wurde am 4.12.2020 aufgenommen. Es ist als Audiofile nachzuh\u00f6ren &nbsp; und hier kann man es nachlesen: Lieber Franz, heute ist der 4.12.2020, wir stehen knapp vor einer Lockerung des 2. Lockdowns. Wie geht es im Comedor zu? 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