{"id":758,"date":"2016-08-18T15:34:14","date_gmt":"2016-08-18T13:34:14","guid":{"rendered":"http:\/\/comedordelarte.at\/?p=758"},"modified":"2016-08-25T21:49:25","modified_gmt":"2016-08-25T19:49:25","slug":"lesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/comedordelarte.at\/de\/blog\/lesen\/","title":{"rendered":"Leseprojekt: Das M\u00e4dchen mit dem Fingerhut."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Das-Maedchen_mit_dem_Fingerhut.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-760\" src=\"http:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Das-Maedchen_mit_dem_Fingerhut-185x300.jpg\" alt=\"Das-Maedchen_mit_dem_Fingerhut\" width=\"118\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Das-Maedchen_mit_dem_Fingerhut-185x300.jpg 185w, https:\/\/comedordelarte.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Das-Maedchen_mit_dem_Fingerhut.jpg 275w\" sizes=\"auto, (max-width: 118px) 100vw, 118px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das M\u00e4dchen mit dem Fingerhut, so hei\u00dft der neueste Roman des in Vorarlberg lebenden \u00f6sterreichischen Autors Michael K\u00f6hlmeier.\u00a0 Auf knapp 140 Seiten erz\u00e4hlt er darin die Geschichte eines M\u00e4dchens ohne Herkunft, das sich in einer namenslosen, westeurop\u00e4ischen Stadt durchschlagen muss, auf der dauernden Suche nach Essen, W\u00e4rme und Schlafgelegenheiten. Der wortkarge Stil des Autors beh\u00e4lt dabei Distanz zu allen Figuren, moralisiert nicht. Es bleibt dem Lesenden \u00fcberlassen Position zu beziehen \u2013 zu den Figuren wie auch zu der Thematik, die aktuell gleichwie allgemeing\u00fcltig ist.<\/p>\n<p>Es war wohl die knappe Sprache, weniger als die Flucht-Thematik, die mich auf die Idee brachte, das Buch jetzt im Comedor del Arte mit ein paar jungen, besonders talentierten Menschen zu lesen, im Kernteam mit Sleman aus Syrien und Fariba und Fahima aus Afghanistan. Schnell war mir klar, so einfach ist es nun auch wieder nicht, einen zeitgen\u00f6ssischen Roman zu lesen &#8211; die Erz\u00e4hlform Pr\u00e4teritum ist ihnen nicht so gel\u00e4ufig wie das Perfekt und die indirekte Rede wie auch die manchmal auf zwei W\u00f6rter verk\u00fcrzten S\u00e4tze verwirren des \u00f6fteren. Trotzdem, die jungen Lesenden sind mit Ernst und Interesse bei unserem Projekt dabei. Wir lesen jeweils eine Stunde, l\u00e4nger w\u00e4re zu anstrengend. Ich lege parallel dazu eine Vokabelliste an, die wir bei Gelegenheit wiederholen k\u00f6nnen und versuche &#8211; wie auch sonst in den Deutschstunden &#8211; vor allem mit Gesten und durch Aufzeichnen, die Geschichte Absatz f\u00fcr Absatz zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Sechsmal haben wir uns schon getroffen, heute sehen wir uns wieder. Wir haben ein Ziel: am 11. November moderiere ich in der B\u00fccherei Traisen einen Lesekreis \u00fcber dieses Buch und ich habe meine Leserunde eingeladen mitzukommen und mitzudiskutieren.<\/p>\n<p>Vielleicht haben ja auch Sie Lust bekommen das Buch zu lesen? Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall, es m\u00f6glichst langsam zu lesen, auch wenn sie scheinbar alles verstehen. Denn es braucht trotzdem Zeit sich einzuf\u00fchlen, gerade weil der Text so distanziert angelegt ist.<\/p>\n<p>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe, Alexandra Eichenauer-Knoll<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>INFOS ZUM LESEKREIS:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ort: Gemeindeb\u00fccherei Traisen<\/strong><br \/>\nMariazeller Stra\u00dfe 78, 3160 Traisen (Bibliothek im 1. Stock des Rathauses)<\/p>\n<p><strong>Freitag, 11. November 2016, 18-20 Uhr<br \/>\n<\/strong>Moderation: Mag. Alexandra Eichenauer-Knoll, MA<\/p> ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das M\u00e4dchen mit dem Fingerhut, so hei\u00dft der neueste Roman des in Vorarlberg lebenden \u00f6sterreichischen Autors Michael K\u00f6hlmeier.\u00a0 Auf knapp 140 Seiten erz\u00e4hlt er darin die Geschichte eines M\u00e4dchens ohne Herkunft, das sich in einer namenslosen, westeurop\u00e4ischen Stadt durchschlagen muss, auf der dauernden Suche nach Essen, W\u00e4rme und Schlafgelegenheiten. 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