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Yalla! Shawarma

Mohammad Bukhari hat ein Lokal in Wien eröffnet. Wir freuen uns sehr mit ihm und gratulieren ihm zu seinem Mut, denn der Sprung in die Selbstständigkeit ist doch ein großes Wagnis und auch finanzielles Risiko.

Sein Start in Österreich begann 2011 am Klammgruberhof in Hainfeld. Mo, wie wir ihn nennen, ist von seiner Herkunft her ein Palästinenser und wuchs wie so viele in Jordanien auf. Er hat sehr viel Zeit mit Franz Witzmann verbracht und so entstand eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden.

Bei einer Kunstaktion für Jugendliche in Traisen, wo Franz als Betreuer ehrenamtlich dabei war, lernte Mo seine zukünftige Frau Rana besser kennen und lieben. Rana wiederum hat uigurische Wurzeln. Heute leben sie mit ihren drei Kindern in Wien. Wir haben noch Kontakt zur Familie, immer wieder sind sie auch auf Besuch in Hainfeld. Ranja, ihre Tochter, singt sehr gerne und freut sich, wenn Joschi Matscheko sie auf der Gitarre begleitet, Rajan, der ältere Sohn wiederum, ist ein wiffer, nachdenklicher Junge und spielt zum Ausgleich sehr gerne Fußball.

Wenn ihr also hungrig und gerade in Wien seid, dann schaut doch bei Mo vorbei:
Simmeringer Hauptstraße 110 – ganz in der Nähe der U-Bahn-Station.

Und hier gehts zum Werbevideo, das ein Freund von Mo erstellt hat.

(Deutsch) Katzenmalen als selbstverordnete Kunsttherapie

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Liudmyla Borysenko wohnt seit 2022 in Hainfeld. Die 60jährige studierte Kulturwissenschaftlerin (mit Schwerpunkt Freizeit und Urlaub) war in der Ukraine sehr vielseitig beschäftigt, u.a. im Kulturmanagement, als Rocksängerin, Wanderführerin und Kinderanimateurin. Außerdem leitete sie eine zeitlang eine Theatergruppe. Kunst ist für sie wie ein Lebenselexier und hilft ihr, ihre schwierige persönliche Situation und ihre sehr ungewisse Zukunft besser auszuhalten. So malt sie derzeit lustige Katzen im Barcelona-Stil. Besonders gefallen uns natürlich die Musikerkatzen mit Gitarre, Saxophon oder die singenden Jazzkatze! Die Sujets können über die Plattform redbubble auf Produkte gedruckt und erworben werden. Wir finden, für ein Geschenk an einen Musik- und Katzenliebhaber oder eine ebensolche Liebhaberin eignen sich gut die zur Auswahl stehenden Tassen, Schürzen oder T-Shirts.

Am Ostermarkt, wo wir auch unser Kaffeehaus betreiben,  war Liudmyla übrigens auch schon mehrmals aktiv. Verkleidet als Osterhase hat sie Eier an die Kinder verteilt. Denn sie liebt Kostümierungen aller Art und ist daher auch ein großer Fan von österreichischen Faschingsumzügen und dem Hainfelder Perchtenlauf.

Mit diesem Link geht es zu Milavica-Design: 

https://www.redbubble.com/de/people/design7mylavica/shop

Mila, die Poetin

Bereits in der Ukraine hat Liudmyla Borysenko auch Gedichte geschrieben. Bei ihrer überstürzten Flucht aufgrund der Bombardierungen, sie wohnte damals in der Nähe von Odessa, konnte sie zumindest ihren Laptop mitnehmen und damit auch ihre alten Gedichte. Das Lied „Sommernacht“, das ihr Joschi Matscheko zum gleichnamigen Gedicht komponiert hat, hat sie 2025 auf der Friedensbühne am Donausinselfest gesungen.

Und nun hat sie zusammen mit Gabriel, einem ukrainischen Musiker, ein weiteres Lied herausgebracht. Vocals und Tanzszenen sind KI-generiert, der Text ist aber echt Liudmyla – intensiv und hochemotional.  In der automatischen Übersetzung klingt das so:

Du bist meine Sonne!
Früher war das Leben wie jener Winter –
Regen und Frost, und keine Sonne.
Doch jetzt, in meinem Herzen, in meiner Seele,
erleuchtet der Weg für dich und mich.
Du bist meine Sonne – warm und lieb!
Du bist in meinem Herzen – stark und sanft!
Ich sende dir ein Lied wie ein Vogel,
wie ich dieses Gebet jeden Tag singe.
Der Vogel ist der Hüter des hellen Landes,
mit seinen Flügeln vertreibt er die Dunkelheit des Winters.
Er ruft den Frühling herbei, damit der Frost schmilzt.

Du bist meine Sonne – hier geht zum Lied auf YouTube

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SINGEN TUT GUT!

Der Comedor del Arte war immer auch ein Ort der Kunst und Kreativität. Es gab Theater-, Gitarren- und Singworkshops, genauso wie Bastel-, Näh und Malworkshops. Kunst machen gibt etwas Würde, hat im besten Falle sogar therapeutische Wirkung.

Für unser Ostermarktcafé im März 2026 haben wir Lieder und Spiele für Kinder vorbereitet. Seit der Musiker Joschi Matscheko in unserem Verein aktiv ist, sind solche Angebote leicht und spielerisch möglich. Es ist ein Anfang, schauen wir, was noch alles möglich wird.

Joschi Matscheko in seinem Studio in Hainfeld

Hier geht es zu unseren alten und neuen Liedern für den Ostermarkt – zum Nachhören – viel Spaß!

Die ersten Frühlingsboten (Text und Musik: Alexandra Eichenauer-Knoll, Klavier und Gesang: Joschi Matscheko)


Komm! Wir malen Ostereier
(Text und Musik: Alexandra Eichenauer-Knoll, Klavier und Gesang: Joschi Matscheko)

 

Kommt zu Tisch! (Text und Musik: Alexandra Eichenauer-Knoll, Klavier und Gesang: Joschi Matscheko)

 

Komm, wir suchen Osternester! (Text und Musik: Alexandra Eichenauer-Knoll, Klavier und Gesang: Joschi Matscheko)

 

Die Hasen rasen durch den Wald (Musik: Traditional, Osterhasen-Textvariante: Alexandra Eichenauer-Knoll, Klavier: Joschi Matscheko, Gesang: Joschi und Alexandra)


Ein Huhn, das fraß
(Text/Musik: Traditional, Klavier: Joschi Matscheko, Gesang: Joschi und Alexandra) Zuerst einstimmig, dann im Kanon gesungen.


Klein Häschen wollt spazieren 
gehen (Text/Musik: Heinrich von Leipziger/Asmus, Klavier: Joschi Matscheko, Gesang: Joschi und Alexandra)

 

Eine Bühne für starke Frauen

Wir freuen uns natürlich auch, dass Mika Israpilowa beim Ostermarkt ein paar Lieder singen möchte. Sie war ja von Anfang an, seit 2015, an der Seite von Franz Witzmann bei uns dabei. Auch für Franz Witzmann war Musik immer sehr wichtig.

Mika Israpilowa bei einem ihrer früheren Auftritte
Mika Israpilowa und Joschi Matscheko beim Ostercafé 2026

Und Liudmyla Borysenko hat ihr Lied Sommernacht, das ihr von Joschi Matscheko geschrieben worden ist, bereits dreimal bei verschiedenen Gelegenheiten (Flüchtlingsbühne Donauinselfest 2025, zwei ukrainische Musikfestivals in Wien und Barcelona) aufgeführt. Es gibt viele Möglichkeiten, Menschen zu helfen. Und es mit Kunst zu versuchen, ist eine besonders herzerwärmende… . 😉

Liudmyla Borysenko am Donauinselfest 2025 (Menschenrechtsbühne)

 

Easter Market Days with Herzverstand

Similar to the Christmas market, our club Herverstand will be responsible for the cafe at the Easter market in Kultursaal Hainfeld. We are looking forward to many visitors and interesting conversations!
Easter and Spring Market 2026
Saturday March 14, from 9am to 6pm
Sunday, March 15, from 10am to 5pm

Liudmyla Borysenko and Hossain Rezaie, our „Easter Bunnies“, will distribute Easter eggs to the children: Saturday and Sunday: 2pm to 15.30pm

Singing and playing with children: Saturday and Sunday, 3 to 4pm

(Deutsch) Das Comedor-del-Arte Weihnachtskaffeehaus 2025

Comedor del Arte Cafe

 For the fourth time the “Comedor-del-Arte Team” will be hosting the coffee house (cafe) inside the Kultursaal.
Wir are looking forward welcoming many visitors!
For donations of cakes or pies please contact Alexandra at: 0664 / 1026798

(until 1 week before the event at the latest)

10. Hainfelder Kreativmarkt
December 12-14, 2025
Kultursaal Gemeindezentrum Hainfeld (city hall)
Hauptstraße 7, 3170 Hainfeld

Opening hours:
Frriday, 09.00 – 18.00 Uhr
Saturday, 09.00 – 18.00 Uhr
Sunday, 10.00 – 17.00 Uhr

 

 

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Worum geht’s? Die Initiative Bündnis 2025 veranstaltet vom 20. – 26.10.2025 erstmals eine Demokratiewoche. Wir vom Verein Herzverstand beteiligen uns daran und organisieren gemeinsam mit Benno und Maria Kapelari sowie Erich Lux, alle ausgebildeten Dialogkreisbegleiter:innen, am 21.10. zwei Veranstaltungen in Hainfeld.

Warum tun wir das? Eine lebendige Demokratie braucht uns alle! Demokratische Verhältnisse müssen immer wieder neu errungen, geschützt, verteidigt und weiterentwickelt werden. Wir brauchen Menschen in unserem Land, die für Solidarität, die Achtung der Menschenwürde und sozialen Zusammenhalt einstehen.
Am 21. Oktober üben daher wir in Hainfeld, wie wir uns achtsam und respektvoll begegnen können – offen und vorurteilsfrei: Im Aussprechen dessen, was mir wichtig ist und im respektvollen Umgang mit der Meinung des anderen.

Erste Veranstaltung

GEHÖRT WERDEN TUT GUT! NIMM PLATZ, ICH HÖRE DICH. EIN VERSUCHSFELD ZUM ZUHÖREN

Wann: DI 21.10.2025 14:30 –16:00 UHR
Wo: Victor-Adler-Platz, 3170 Hainfeld
(bei Schlechtwetter im Durchgang neben der Apotheke)

Auf vier Sesseln sitzen Menschen, die jeweils einer Person zuhören möchten. Einfach nur zuhören. Das Gehörte bleibt selbstverständlich vertraulich. Du kannst erfahren, wie es dir geht, wenn dir offen und vorurteilsfrei zugehört wird.
Die Zuhörenden sind ausgebildetete Dialogkreisbegleiter: innnen.

Zweite Veranstaltung

 DEMOKRATIE GEHT MICH AN. EIN DIALOGKREIS FÜR ALLE ZUM THEMA DEMOKRATIE UND ICH

Wann: DI 21.10.2025 18:30 –20:30 UHR
Wo: Kultursaal Hainfeld | Hauptstraße 7, 3170 Hainfeld

In der Einführung werden die Grundprinzipien des Dialogs erklärt, wie beispielsweise: Jede Stimme ist gleich wichtig, es geht um die persönliche Sicht, dem Sprechenden wird achtsam und vorurteilslos zugehört oder die Vielfalt der Meinungen ist willkommen.Die Veranstaltung wird vom Mitbegründer der Dialogakademie Benno Kapelari sowie weiteren ausgebildeten Dialogkreisbegleiter:innen betreut. Benno Kapelari ist außerdem (gemeinsam mit Jutta Wieser) Autor des Buches »Dialog – Kraft der Veränderung. Vom Gelingen unserer Beziehungen«

Im Anschluss gemütlicher Ausklang mit Getränken und Brot.

INFO

Die Demokratiewoche findet österreichweit statt.

In NÖ sind Veranstaltungen in Amstetten, Baden, Eggern, Gmünd, Hainfeld, Stockerau und St. Pölten geplant: https://zusammenhaltnoe.at/

Die Veranstaltungen in Hainfeld werden vom Verein Herzverstand organisiert. Rückfragen bitte an Alexandra Eichenauer-Knoll: alexandra@comedordelarte.at, Mobil: 0664/1026798

 

PDF zum Download:

A4_Demokratietag_Hainfeld

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Generalversammlung Verein Herzverstand

AGENDA:

2 Jahres-Bericht
Neuwahl der Vorstandsmitglieder
Anträge, Gespräche

Donnerstag, 24. April 2025
17.00 Uhr

Bitte um Anmeldung bei Alexandra Eichenauer-Knoll:

alexandra@comedordelarte.at

Wer noch Lust bekommen hat, davor Mitglied zu werden, möge sich bitte auch bei Alexandra melden.

Hier ein Foto vom Einkuvertieren der Mitgliederbriefe – auch das ist Vereinsarbeit: Alexandra und Cornelia (re) im Finale

 

 

(Deutsch) Warum ist eine engagierte Zivilgesellschaft wichtig?

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Diese Punkte hat Herzverstand-Obfrau Alexandra Eichenauer-Knoll für den Verein #zusammenhaltNÖ erarbeitet. Sie wollte sich damit in erster Linie erstmal selbst klar darüber werden, warum es Sinn macht, dass sich der Verein Herzverstand in NÖ mit anderen Initiativen vernetzt und gemeinsam für eine stabile und widerstandsfähige Demokratie in Österreich eintritt.

Gute Gründe gibt es jedenfalls genug. Es hilft also, unser Tun gelegentlich auch tiefer durchzudenken:

Warum ist eine engagierte Zivilgesellschaft wichtig? Warum braucht es ein zivilgesellschaftliches WIR?

WIR sind unabhängig (von den Zwängen des Wiedergewählwerdenwollens und somit populismusresistent)

WIR sind ehrenamtlich engagiert und somit nicht erpressbar

WIR sind schnell (sehr flache Hierarchien in den Vereinen, wenig Bürokratie)

WIR sind unseren Werten treu und müssen daher unsere Meinung nicht ändern wie andere, die im rechten Mainstream mitschwimmen, wir sehen die Geschehnisse 2015 nicht als Versagen, sondern als Positivbeispiele für die Handlungsstärke der Zivilgesellschaft, die Menschenrechtskonvention ist für uns noch immer eine Richtschnur

WIR sind nah am Geschehen, manche Politiker:innen sind ja meilenweit von den Menschen weg, über die sie sprechen, wir haben Kontakt, teilen das Leid und unterstützen konkret, übernehmen eventuell sogar staatliche Leistungen, geben zB Geld,

  • wenn Schutzsuchende aus der Grundversorgung fallen
  • wenn sich Asylwerber mit der NÖ-Bezahlkarte keine Tickets kaufen können

WIR sind Experten vor Ort und können mit guten Beispielen beweisen, dass Integration vor Ort funktionieren kann

WIR sind ein ernstzunehmendes Gegengewicht zu den anderen Akteuren in unserer Gesellschaft. Mit Partizipationsprojekten, wie zB Integrationsbeiräten in Kommunen, können wir unsere Kompetenz auch konkret vor Ort einbringen.

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Zukunft im Ohr – Der neue LEADER-Podcast

Der neue LEADER-Podcast lädt dazu ein, Österreichs Regionen auf andere Art kennenzulernen und sich inspirieren zu lassen. In zwölf spannenden Folgen erzählen engagierte Menschen von Projekten und Ideen, die das Leben am Land bereichern – von nachhaltiger Landwirtschaft über Kulturinitiativen bis hin zu innovativen Ansätzen für Jugendbeteiligung.

Erfrischend moderiert von Stefan Niedermoser, Obmann des LEADER-Forums Österreich, bieten die Gespräche einen inspirierenden Einblick in die Vielfalt des ländlichen Raums.

Im Podcast Nummer 3 durfte die Herzverstand-Obfrau, Alexandra Eichenauer-Knoll, über ihre Erfahrungen erzählen. Der Comedor der Arte wurde ja drei Jahre von der Leader Region finanziell und auch fachlich unterstützt. Parallel dazu spricht Marika Gruber von der FH Kärnten – ein spannendes Miteinander von Forschung und Praxis!

 

(Deutsch) Brot und Rosen – ein wichtiger Essay zum Thema Armut

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Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie, hat 2024 ein schmales Büchlein von 70 Seiten im Taschenbuchformat veröffentlicht. Es ist ein Essay, den jede/r lesen sollte, der oder die beim Thema Armut mitreden möchte. Der Titel „Brot und Rosen“ bezieht sich auf eine Forderung von Textilarbeiterinnen in Massachusetts vor etwas 100 Jahren, die sich nicht nur für ein besseres Einkommen, sondern auch für Anerkennung und Vertrauen einsetzten.

Der Autor verweist auf zahlreiche Studien, die alle bestätigen: Wer arm ist, wird in mehrfacher Hinsicht zusätzlich bestraft.

Armut ist einer der existenziellsten Formen von Freiheitsverlust, so Schenk, denn durch sie wird auch der Möglichkeitsraum geraubt, zB auf freie Entscheidungen oder Erholungsphasen. Dauerstress, Diskriminierung und spürbare Vorurteile wirken sich auf die Aufmerksamkeitsspanne aus und schwächen so indirekt die Leistungsfähigkeit.

Die langläufige Meinung fordert aber genau das Gegenteil: Strengt euch doch einfach mehr an! Denn die säkulare, meritokratische Ordnung von heute, das weltliche „Wohlstandsevangelium“, so Schenk, macht uns glauben: „Jeder schafft es, wenn er nur will“. Noch fragwürdiger wird es, wenn dieses Dogma noch moralisch aufgeladenen wird im Sinne von: „Die Erfolgreichen schaffen es aus eigener Kraft, doch ihr Erfolg bescheinigt ihre Tugend.“ An diesem Punkt kann es sich der Sozialexperte nicht verkneifen, auf das lutherische Verständnis von Gnade als unverdientes Geschenk hinzuweisen.

Vorurteile wie diese erzeugen bei den Betroffenen Beschämung, Ohnmacht und Einsamkeit. Was gerade einkommensschwache Menschen aber bräuchten, wären Freunde, Respekt und Wertschätzung und durchaus auch Erholung und Kulturerlebnisse. Sonst verlieren sie die Möglichkeit auf sinnstiftende Beziehung.

Es führt zu weit, alles genau zu beschreiben, spannend fand ich auch den Hinweis, zwischen Sach- und Dienstleistungen zu differenzieren. Während Dienstleistungen wie zB Pflegehilfe oder Kinderbetreuung die Handlungsspielräume der Betroffene erweitern, wird mit Sachleistungen der gegenteilige Effekt erzielt. Diese reduzieren die Selbstständigkeit, erzeugen ein Gefühl von Entmündigung. Hiervon könnten Entscheidungsträger in diesem Land lernen. Von der aktuell diskutierten Bezahlkarte für Grundversorgungsempfänger schreibt der Autor nichts, diese Idee ist wohl noch zu frisch. Die ersten Berichte deuten aber darauf hin, dass sie den Freiheitsspielraum noch mehr einengt und die Verzweiflung erhöht.

Wer glaubt, Armut beträfe ihn oder sie nicht und kenne auch keine Betroffenen, dem sollte dieser Hinweis von Martin Schenk zu denken geben: „Sie (Anm.: die Armutsbetroffenen) sind eine Art soziales Fieberthermometer, an dem sich negative gesellschaftliche Entwicklungen, die später viele treffen, Monate vorab zeigen.“

Herzlichst, Alexandra Eichenauer-Knoll

Screenshot

(Deutsch) Besuch der Ausstellung von Ammar Mousa

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Alexandra Eichenauer-Knoll hat die erste Ausstellung des syrisch-kurdischen Künstlers Ammar Mousa in Wien besucht. Hier ihr Text:

Ammar hat mich zu seiner ersten Ausstellung in einem kurdischen Zentrum im 16. Wiener Gemeindebezirk eingeladen. Ich kenne ihn von den Deutschlerngruppen am Klammgruberhof in Hainfeld. Beim Ostermarkt 2023 haben wir mit ihm ein Portraitzeichnen neben unserem Herzverstand-Stand angeboten. Ich habe Ammar immer als sehr feinen und auch ausgleichenden Menschen erlebt, der trotz eigener Probleme stets versucht hat, für andere da zu sein und in die Tristesse am Klammgruberhof auch etwas Schönheit und Würde zu bringen.

Gerne habe ich also seine Ausstellung, die in der letzten Maiwoche 2024 stattfand, besucht. Neben Bildern und Schriftgemälden präsentierte er dort Drahtskulpturen, und diese haben mich wirklich begeistert. Über diese möchte ich daher jetzt schreiben.

Es war auf den ersten Blick dieser Kontrast, der mich berührte. Dünner Eisendraht für Skulpturen, die betonschwere Emotionen ausdrücken. Ammars Themen kreisen zentral um Flucht und das macht sie für mich auch so authentisch. Er zeigt in vielen Arbeiten wohl auch sich selbst, gebeugt, auf einem Koffer sitzend, mit einem riesigen runden Ballastknäuel im Rücken – all seinen Sorgen und Ungewissheiten. Für Ammar bedeutet das konkret vor allem: Wann wird seine Familie endlich nachkommen können? Wann wird er in ein normales Leben starten können? Die Figur mit der Leiter steht symbolisch für einen Menschen, der die Leiter beschwerlich herumträgt, aber sie nicht aufstellen und hochklettern kann.

Die Heimat beschäftigt den Künstler auch in anderen Gestalten: Ich sehe ein liegendes Kriegsopfer mit einem abgeschnittenen Arm, ich sehe gebeugte Menschen, zu alt, um die Heimat noch zu verlassen. Von der Decke baumelt ein Gehängter. Eine dramatische Kritik an den vielen Hinrichtungen im Iran. Er zeigte mir dazu ein Foto eines Mannes, der kurz vor seiner Hinrichtung noch seinem Sohn zulächelt. Wofür entscheidet man sich in seinen letzten Augenblicken? Ammar hat ihm ein Denkmal gesetzt. Ebenfalls von oben schwingt in einem Marmeladeglas, als ginge ihn das alles nichts an, der Präsident des geschundenen Landes Syrien. Dieser ist allerdings aus einem gold eloxierten Aluminiumdraht gewickelt, passend zu seinem Thron, auf den er ja auf keinen Fall verzichten möchte. Koste es, was es wolle!

All der Schwere zum Trotz, trifft man in dieser Ausstellung auch auf Schönheit und Leichtigkeit. Ammar liebt Musik und vor allem Tanz, und so sehe ich kurdische Kreistänzer mit den typischen Tüchern wie auch elegante, europäische Solo- und Paartänzer. Auch eine Figur in der Position des Yoga-Baumes steht unvermittelt da und strahlt positive Energie aus. Wieso Yoga? Ammar praktizierte selbst in seiner Heimat Meditation.

Schönheit und Kunst versus Tod, Flucht und Leid – alles in einem Raum, nebeneinander, gleichzeitig. Die Figuren stehen, liegen oder hängen von der Decke – wie zufällig durchmischt. Das Leben hält uns mit Freud und Leid in Schach und oft nicht so vorausplanbar, wie wir es uns wünschten. Das wissen wir natürlich und das weiß auch Ammar. Nur sein Leben verläuft in wesentlich extremeren emotionalen Achterbahnen wie bei den meisten von uns DurchschnittseuropäerInnen.

Ammar Mousa hat schon in seiner Heimat Ausstellungen und Buchprojekte gemacht, auch gemeinsam mit seiner Frau Zozan Battal. (siehe Nachtrag unten) Als Lehrer für Arabisch ist er auch der Schriftgestaltung und dem Buch sehr zugetan. Er weiß also, wie man ein Konzept für eine Ausstellung entwickelt, alles wirkt durchdacht. Einzig bei der Preisliste fehlte mir das Wichtigste: Es gab zwar zu jeder Arbeit eine Nummer, aber keine dazu passende Preisliste. Dazu schrieb er mir in Nachhinein: „Die syrische Flüchtlingsgemeinschaft kauft keine Gemälde.“ Viel wichtiger waren ihm wohl die abendlichen Kulturgespräche während der Ausstellungswoche im Kreise seiner Community und die Möglichkeit, sich als Mensch und Künstler mit seinen Themen erstmals in Österreich sichtbar zu machen.

Ich wünsche Ammar, dass er irgendwann auch von einheimischen Kunstinteressierten wahrgenommen wird.

Alexandra Eichenauer-Knoll

Nachtrag von Ammar per WhatsApp: „Meine Frau Zozan Battal ist Mathematiklehrerin und bildende Künstlerin, die im Bereich Origami und mit Papier arbeitet. Mein Sohn Sawushka Mousa ist der jüngste kurdische Autor, der im Alter von zehn Jahren ein Buch auf Kurdisch geschrieben hat. Er ist auch ein bildender Künstler. Jeder von uns hat eigene Ausstellungen, und meine Frau, Sawushka und ich haben auch gemeinsame Ausstellungen im Kurdistan-Irak präsentiert, die sich um das Leid der Flüchtlinge drehten.“

Five movies about Hainfeld from the Werkstatt der Filmchronisten were shown at the Hainfeld movie theater. One of the movies was about Comedor del Arte. The central theme in this movie is an interview with Franz Witzmann, who passed away unfortunately way too early. 
The movie is titled “Lived Visions”.

This movie from Georg Watschka and Herwig Niederer is a touching closure of 8 intense years in Hainfeld, and a celebration of Franz Witzmann’s wonderful life’s work.
Rating: It’s a must see

 

(Deutsch) Warum ich im Deutschkurs so gerne spiele

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Ich unterrichte seit Herbst 2022 in der Pension Klammgruberhof, acht Kilometer von Hainfeld, Deutsch. Damals hat mich Uschi Berthold vom Neulengbacher Verein „Ankommen in Würde“ gebeten, sie zu unterstützen. Ich fahre sehr gerne hin und habe inzwischen schon mehrere Kursgenerationen an Bewohnern kennengelernt.

Unter einer Kursgeneration verstehe ich eine Gruppe an Menschen, die gerne zusammen in den Kurs kommen, sich unterstützen und auch Spaß miteinander haben können. Meist ist eine starke Persönlichkeit dabei, die besser Deutsch oder Englisch spricht, die anderen auch übersetzen und die man verlässlich kontaktieren kann. Und irgendwann zerfällt diese Gruppe wieder und es muss sich eine neue formieren. Aufgrund dieser Problematik ist es fast unmöglich, einen durchgängigen, aufbauenden Kurs zu leiten oder ein A0- oder A1-Buch zu probieren. Das ist schade, denn manche Personen müssen über ein Jahr bleiben und bekommen in dieser Zeit keinen Kurs bezahlt (zB Personen aus Afghanistan oder Somalia). Es ist schade um wertvolle Lebenszeit, die sinnvoller genutzt werden könnte. Und mit dem Warten steigt auch die Anfälligkeit für Depressionen.

So liegt es an uns, mit größter Flexibilität und möglichst stets gut gelaunt in der Rolle der Deutschlehrerin anzutreten. Ich habe mein Anliegen längst geändert: Mir geht es vor allem darum, Kontakt zu den Menschen dort zu bekommen oder zu halten, um Fragen zu beantworten (Jedes Jahr wieder: Was ist Ostern? und Achtung: Am Ostermontag sind die Supermärkte geschlossen!). Einfach da und dort behilflich sein können, zB wenn jemand für seinen Sohn ein Fußballtraining sucht oder wenn bestimmte Kleidung benötigt wird.

Da auch immer wieder Kinder anwesend sind, vor allem in den Ferien, bin ich in letzter Zeit dazu übergegangen, vor allem Spiele zu spielen.

Dabei können alle integriert werden, ja sogar Leute, die kaum ein Wort Deutsch sprechen.

Beim Spiel geht es ja bekanntlich auch ums Glück! So hat letztes Mal ein Kurde, der noch gar nicht der deutschen Sprache mächtig ist, haushoch beim Kinder-Scrabble gewonnen. Ich hatte dieses Spiel im Secondhand-Laden besorgt und wollte ausprobieren, ob es sich für den Deutschkurs eignet. Ja, es eignet sich sogar sehr gut!

Beim Spiel kommt einfach Spaß auf und die Leute entwickeln einen Ehrgeiz, der auf ein ganz konkretes Ziel gerichtet ist. Klare Regeln, die für alle gleichermaßen gelten, geben Struktur und Sicherheit.

Unlängst probierten wir sogar ein wirklich schwierige Spiel aus, ich selbst wäre nicht auf diese Idee gekommen. Aber ein Mädchen hatte sich in der Volksschule ein Spiel ausgeborgt und mich gebeten, es ihr zu erklären. Es war ein Spiel der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Sektion Transport, und es ging darum, Waren quer durch Europa zu führen. Wer auf ein gelbes Feld kam, musste eine „Zufallskarte“ ziehen, die den Spielverlauf auch ändern konnte, zum Guten und zum Schlechten. Bitte was bedeutet das Wort „Zufall“? Alleine mit dieser Frage verbrachten wir einige Zeit… Ehrlich gesagt, das Spiel war so kompliziert, dass ich das Experiment abbrach und das Mädchen und ihren Vater zu mir nach Hause einlud, wo wir es gemeinsam mit meinem Sohn durchspielten. Mein Sohn Max liebt es zum Glück, neue strategische Spiele auszuprobieren. Also ja, dieses Spiel ist eher für eine fortgeschrittene Deutschgruppe geeignet, aber vielleicht nehme ich trotzdem einmal ein DKT oder ein Zug-um-Zug in den Deutschkurs mit…

Ich freue mich über weitere Anregungen und natürlich auch über Spielespenden. Diese müssen allerdings komplett sein. Einen Würfel kann man schon mal ersetzen und auch einen Spielstein, aber sonst sollte das Spiel vollständig sein. Sehr hilfreich ist auch, wenn eine Anleitung enthalten ist. Gerne nehme ich auch komplette Puzzles – für Kinder, aber auch ältere Personen ist dies ein angenehmer Zeitvertreib.

Kurzum: Ich spiele gerne in meiner Deutschlerngruppe, denn so können auch andere Talente als nur die Sprachkompetenz eingesetzt werden. Strategisches und organisatorisches Geschick sowie logisches Denken können über so manche Sprachdefizite hinweghelfen, oder sagen wir besser, man kann sie damit „leichter überspielen“. Und ist das nicht auch eine wichtige Übung, um irgendwann auf eigenen Füßen zu stehen, wenn es dann nach dem Erhalt des ersehnten Bescheides endlich losgehen darf?

Herzliche Grüße, Alexandra Eichenauer-Knoll

(Deutsch) Gut gemeint, aber irgendwie trotzdem herzlos.

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In der Tageszeitung Der Standard vom 5. – 7.1.2024, ist als Kommentar der anderen auf Seite 42 folgender Artikel erschienen:

„Wie aus Chaos Chance wird“
Von Stephanie Krisper und Yannick Shetty

Der Artikel  ist auch online nachlesbar und hat mich zu folgendem Leserbrief angeregt:

Ich begleite seit nunmehr zehn Jahren ehrenamtlich geflüchtete Menschen, mit Sprachförderungen und diversen Kulturprojekten, die wir als Verein auf die Beine gestellt haben. Gemeinsames, zielorientiertes Tun vermittelt unsere Werte am wirksamsten, fördert Sprachkompetenz und den vielzitierten Integrationsprozess. Ich kann mich daher mit dem Satz „Es ist Zeit für professionelle und kompetente Sachpolitik.“ gut identifizieren. Auch der Ansatz „dass man das Individuum sieht, jeden Menschen nur nach seinem eigenen Handeln beurteilt.“ Und natürlich bin ich auch für Deutsch- und Wertekurse „ab Tag eins“. Die derzeitigen Verordnungen diskriminieren einzelne Nationen, so wird zB Personen aus Afghanistan und Somalia während ihres laufenden Verfahrens, das ja auch mal länger als ein Jahr dauern kann, keine Deutschkursförderung zugestanden. Für mich völlig unverständlich, denn wenn man Asylsuchende individuell betrachtet, gibt es aus allen Ländern bildungsferne und sprachlich hochbegabte Menschen. Ich schenke immer wieder Personen aus Afghanistan, denen ich zutraue, es alleine zu schaffen, neue A1-Bücher. Aber es braucht schon sehr viel eigene Antriebskraft, Strukturiertheit und Selbstlernkompetenz, um so Deutsch zu lernen.

Natürlich bin ich auch für eine Öffnung des Arbeitsmarktes, zB wie in Deutschland in einem Stufensystem, frühestens nach drei bis spätestens für alle nach neun Monaten, denn nichts wollen die Menschen lieber als rasch auf eigenen Füßen stehen, so wie sie es aus ihren Herkunftsländern ohne Prädikat Sozialstaat ohnehin gewohnt sind. Und Menschen brauchen eine Perspektive.

In diesem Absatz des Artikels befremdet mich allerdings ein Satz der beiden Experten für Asyl, Migration und Integration: „Der Zugang zum Arbeitsmarkt wird geöffnet, das verhindert ein Abdriften in Kriminalität oder Radikalisierung.“ Entweder Kriminalität oder Radikalisierung, ist das alternativlos? Welche Feindbilder, von denen man sich doch zu distanzieren meint, werden damit insinuiert? Gibt es dafür wirklich seriöse, statistische Belege? Aus meiner persönlichen Erfahrung sind das jedenfalls nicht die zwei gravierendsten Folgen eines verunmöglichten Arbeitsmarktzugangs für gerade erst in Österreich angekommene Personen. Da fehlen doch zwei wichtigere Argumente, die auch volkswirtschaftlich relevant sind, weil sie uns mit Kosten bzw. mangelnden Einnahmen belasten.

Erstens suchen sich die Menschen illegale Arbeit, sofern sie ihnen geboten wird, womit dem Staate Steuereinnahmen entgehen und somit auch für Zugewanderte das System Pfusch zum Normalzustand wird. Und Betroffenen sind immer wieder systematischer Ausbeutung ausgesetzt. Ich denke allerdings nicht, dass die Autoren dieses Phänomen mit der von ihnen angesprochenen Kriminalität meinten, denn sonst würden sie ja im Umkehrschluss auch alle Österreicher/innen, die pfuschen, und deren österreichische Auftraggeber/innen als Kriminelle bezeichnen. Und das ist doch politisch heikel.

Persönlich, und damit komme ich zum zweiten, erlebe ich aber vor allem eine andere Folge der Untätigkeit: Depression. Es ist wirklich ein Jammer, wenn Menschen, die nach einer anstrengenden, gefährlichen Flucht nach Österreich kommen, und entsprechend viel Adrenalin in sich gebunkert haben, danach abrupt zur Untätigkeit verdammt werden, im schlechtesten Fall fernab der Stadt in Abgeschiedenheit. Das untätige Warten führt zu Gedankengrüblereien, ungewöhnlicher Müdigkeit untertags, Schlafstörungen in der Nacht, diffusen Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel bis hin zu Depression. Auch krankhafte Essstörungen können eine Folge von zu lang andauernden Verfahren sein. Für die Allgemeinheit entstehen Kosten durch Arztbesuche und Medikamente. Gut, dass es diese Möglichkeiten gibt, aber schlimm, wenn sie vermeidbar gewesen wären. Die Menschen verlieren den Elan der ersten Monate, stumpfen ab und verstehen oft selbst nicht, was mit ihrer Psyche passiert.

Wenn wir geflüchtete Menschen fair und wertschätzend behandeln, und nicht a priori als Kriminelle und Sozialschmarotzer verdächtigen, wäre es volkswirtschaftlich für alle ein Gewinn. Das meine ich – nicht aus Naivität, sondern aus meiner persönlichen Erfahrung.

Mit freundlichen Grüßen,

Alexandra Eichenauer-Knoll
Obfrau Verein Herzverstand, Hainfeld