Tag Archives: Workshop

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Workshop Seilteppiche knüpfen

Freitag, 8. November 2019, 10 – 12 Uhr

Elfi Hasler ist begeisterte Sportlerin und hat von Freunden und einer Kletterhalle Seilspenden erhalten. Wir machen daraus Fußabstreifer. Das sieht hübsch aus und ist auch stabil.

Kursziele:
– Wir „fädeln“ gespendete Kletterseile zu Fußabstreifern. Dafür benutzen wir Holztafeln, auf denen mit Zahlen die Fädelrichtung angegeben wird.
– Und machen so ein schönes Upcycling-Produkt.
– Die Fußabstreifer werden dann am Kreativmarkt für den Comedor del Arte
verkauft.


Leitung: Elfi Hasler

Part of the Hainfelder Ferienspiel 2019, Comedor del Arte is offering two events:

July 10, 10AM – noon:
Theater workshop for children
Leader: Emina Eppensteiner

no registration necessary

August 27, 10AM – noon
Shadow theater with theme “carnival of the animals”
Leader: Emina Eppensteiner

no registration necessary

Location: Comedor del Arte, Bahnstraße 1 / G3

We are fortunate that allround artist Julia Dossi will visit us at Comedor for the third time. This time we will make silhouette paper cuts with snow flake motifs. For inspiration, she will share with us pictures with microscopic images of actual snow flakes. The workshop is suited for adults and children, talented or not so talented craftspeople. Some of the work we will stick on cardboard, and sell as Christmas cards at the upcoming Hainfelder Kreativmarkt.

Date: Friday, Dec 9, 2pm – 5pm
Location: Comedor del Arte

If you have scissors and colored paper at home, feel free to bring it. We will certainly provide enough of it for participants.

Workshop making rope carpet

Elfi Hasler from Hainfeld is an enthusiastic mountain climber. And one day she made doormats out of her old climbing ropes.

On November 16in the afternoon, we will try this upcycling of old climbing ropes. The finished products will be sold at the Hainfelder Kreativmarkt.

Workshop leader: Elfi Hasler
Friday, Nov 16, 2018, 2pm – 5pm

We are also happy receiving any old climbing ropes!
For further info call Alexandra: 0664-1026798

 

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A-capella singen

Nina Braith ist Sängerin und gebürtige Kaumbergerin. Gemeinsam mit Juci Janoska und Eva-Maria Bauer hat sie den Verein AcaLala gegründet. Der Verein möchte Chor und A-cappella Gesang fördern und auch eine Plattform für Vernetzung, Austausch und Fortbildung, sowie für Auftrittsmöglichkeiten sein.

Mit Workshops und Konzerten in den Orten Kaumberg, Bruck an der Leitha und Hollabrunn sind sie letztes Jahr gestartet. Heuer findet das Projekt wieder statt. Im Comedor del Arte gibt es zusätzlich ein kostenloses Workshop. Die Teilnehmer können ebenfalls auf der Araburg auftreten. Dort wird dann auch das Ensemble von Nina Braith zu hören sein – der Beat Poetry Club. Wir freuen uns schon alle sehr auf diesen Abend!

Acalala-Workshop (Acapella singen)
Workshop-Leitung: Nina Braith
15. Mai und 29. Mai von 16.00 – 18.00 Uhr
Konzert auf der Araburg am 9. Juni abends

siehe auch www.acalala.at

(Deutsch) Workshop Scherenschnitte

Workshop art of cutting paper designs

Art of cutting paper designs is practiced in many cultures and countries, and can be used in multiple ways. At the workshop we will use black natural uncoated paper, and we will use precise scissors and cutting knives for paper designs. We will also use colorful transparent tracing paper glued onto the paper designs. In this fashion we will get two dimensional pictures to be hung on windows, or for “wind lights”.

Leader: Julia  Dossi
Julia lives in Vienna as a technical illustrator, and will travel to Hainfeld for this workshop. Last year she was leading the paper collage workshop.


Saturday, Nov 11, 2017 from 2pm to 6pm

at Comedor del Arte

Free admission, for children and adults
More information Alexandra Eichenauer-Knoll: 0664 / 10 26 798
Bring your own paper cutting knives!
Children will work with kid’s scissors.  

Movie presentation and festival

We got to know the German movie director Sonja Wessel last year at the Viertelfestival NOE where she was leading similar workshops for three weeks, and Franz Witzmann was able to connect her with a number of people.

Sonja Wessel will lead a movie workshop at Comedor del Arte from July 24 to 28. The general theme of the self portraits is “Wie Zuagroaste unsere Heimat sehen”. Conclusion of this productive workshop will be a movie presentation. Many thanks to the City of Hainfeld for providing the Kultursaal for this purpose. We will also use this evening to present the many activities of Comedor del Arte. There will be an international buffet and music for people attending. Save the date!

Tuesday August 1
Begin movie presentation: 19:00
Kultursaal Gemeindezentrum Hainfeld

(Deutsch) Wie hat es Dir gefallen, Julia?

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Das Workshop Papiercollage mit Julia Dossi im Rahmen der Tuwas-Mitmachtage am 7. Oktober 2016 entwickelte sich zu einem gemütlichen und arbeitsintensiven Nachmittag – mit Besuchern unterschiedlichster Altersgruppen.
Die 90jährige Frau Hermine Pacher hatte überhaupt ihr erstes Bild gestaltet, so sagte sie uns. Es ist nie zu spät, wiederholte sie dabei immer wieder. Und die beiden besten Freunde Ali und Aref nahmen sich am nächsten Tag sogar Material nach Hause, um weitere Collagen gestalten zu können.
Genug Bilder also für eine kleine Ausstellung im Comedor del Arte  im Rahmen der Tage der Offenen Ateliers am 15. und 16. Oktober 2016!

Ich reflektierte mit Juli Dossi ein paar Tage später noch per E-Mail über ihren Besuch bei uns und den Prozess der Collage im allgemeinen.

Alexandra: Liebe Julia, wie hat es Dir gefallen?

Julia:  Mir hat’s so gut gefallen! Es war berührend zuzusehen, wie die unterschiedlichen Menschen sich nach kurzer Orientierungsrunde intuitiv mit dem Material beschäftigten und nach eigenen Motiven forschten, die sie zu Bild brachten im Lauf des Nachmittags. Ich war überrascht, wie aufgeschlossen die einzelnen Teilnehmer waren, wie neugierig und aktiv bei der Umsetzung. Ich freue mich sehr, wenn das Erlebnis noch “nachklingt” und sich vielleicht auch weiterhin der eine oder andere mit Collage auseinandersetzen möchte.

Alexandra: Ich fand es sehr hilfreich, dass Du Fotos von Collagen, auch sehr berühmten wie von Matisse, vorbereitet hattest. So bekam man eingangs ein gutes Gefühl, was überhaupt machbar ist.

Julia:  Das Entdecken der vielfältigen Möglichkeiten, die Schere und Papier bieten, und wie andere damit umgehen kann anregend und motivierend sein für die eigene Arbeit. Man findet Elemente, die einem gefallen, dann kommen eigene Assoziationen hinzu und schließlich entsteht im Prozess (Aussuchen, Ausschneiden, Arrangieren und Aufkleben) immer ein eigenes Bild.

Alexandra: Du hast immer wieder geprochen, dass es wichtig ist, einen eigenen Zugang zu finden. Einige wussten genau, was sie wollten, andere haben mal probiert. Ich hatte das Gefühl, Du hast sehr genau beobachtet, wie die Leute einsteigen in die Arbeit…

Julia:  Ich war neugierig, wie jeder Einzelne damit umgehen würde, ob es den Teilnehmer gefallen würde, sich darauf einzulassen und was für Bilder entstehen würden. Ich glaube, die meisten unter Ihnen hatten sich noch nie zuvor mit Papiercollage beschäftigt. Es war super zu sehen, dass es ihnen Spaß gemacht hat, etwas eigenes zu erschaffen an diesem Nachmittag.

Alexandra: Ich selbst wollte zuerst gar nicht mitmachen, hab mir dann doch ein Blatt genommen und bin dann richtig reingekippt, ich wollte gar nicht mehr aufhören. Auch die Bildersuche war ein Prozess, der mir extrem Spaß macht, man blättert, sucht – wie nach dem einem fehlenden Puzzlestein. Bei mir hat sich sowas wie Abenteuerstimmung breit gemacht.

Julia:  So geht’s mir selber auch dabei. Ich genieße es sehr, nach passenden Kombinationen zu suchen, deren Parameter ich selbst bestimme. Auf diese Weise kann ich mich stundenlang beschäftigen und wenn ein Bild fertig geworden ist, bin ich meistens zufrieden. Die vielen unfertigen oder angefangenen Collagen warten manchmal noch länger darauf, zu einem anderen Zeitpunkt fertig gestellt zu werden. Das gehört auch dazu.

Alexandra: Die Collage ergibt sich ja zufällig, hängt ab vom vorhandenen Material, trotzdem hat man das Gefühl, es gibt einen Sinn dahinter, einen Plan, es ist kein Zufall.

Julia:  Ich denke, das Bildmaterial, für das sich jemand im Moment entscheidet, drückt aus, was die- oder denjenigen gerade beschäftigt. Das kann die unterschiedlichsten Formen annehmen, abstrakt oder gegenständlich sein. Man sammelt seine Gedanken zu einem Thema, das oft erst während der Arbeit konkret wird, und lässt sie am Ende des Prozesses in Bildform zurück, so empfindlich es oft.

Alexandra: Wir hatten auch schöne Bücher und Bildbände dabei, anfangs gibt es eine natürlich Hemmung, so ein schönes Buch zu zerschneiden. Aber es macht Sinn, so werden die Bücher wenigstens nach Jahren wieder einmal in die Hand genommen. Hat Dir etwas gefehlt in unserem Angebot?

Julia:  Ich denke, das Angebot war überreichlich, wir hatten ja einen ganzen Tisch voll mit Bücherkisten! Ich bin gar nicht dazu gekommen, mehr als ein paar Bücher durchzublättern und habe schnell Bilder gefunden, die mich interessiert haben. Mein Zugang ist es, einfach das zur Hand zu nehmen, was gerade da ist. Man braucht gar nicht viel, um eine Collage zu machen. Schere, Papier, Kleber und ein paar Hefte oder Bücher mit geeigneten Bildern. Es macht mir auch Spaß, nach ansprechenden Bildbänden auf Flohmärkten zu suchen.

Alexandra: Ich selbst denke, es hätten mehr Abbildungen von Menschen sein können, Sleman hatte Männer mit Kravatten gesucht, Mohammad Bilder von glücklichen österreichischen Familien.

Julia:  Die beiden wussten sehr genau, wonach sie suchten und was sie darstellen wollten. Es ist so unterschiedlich, was die Leute bewegt… Zumeist kümmert man sich ja selber um das passenden Bildmaterial, das ist der eigentliche Ausgangspunkt.

Alexandra: Die Gruppe war ja sehr gemischt, eine 90jährige Dame, Kinder, Österreicher/innen und Menschen aus Afghanistan und Syrien. Wir haben geplaudert, gescherzt, zwischendurch kamen Besucher rein. Jeder hat Dir die Hand gegeben. Wie hast Du das erlebt?

Julia:  Ich fand es sehr entspannt und war ehrlich gesagt überrascht, wie motiviert sich alle in dem Raum mit ihren Arbeiten beschäftigt haben, das ist nicht selbstverständlich. Es hat mir wirklich gefallen, mich den Nachmittag hindurch auszutauschen, Tee zu trinken, mit den Teilnehmern über Ideen und ihre Eindrücke zu plaudern. Mir hat’s viel Spaß gemacht. Vielen Dank für Eure Einladung!

Alexandra: Wir danken Dir für Dein Kommen!

Fotos: Franz Witzmann

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WORKSHOP PAPIERCOLLAGE

Im Rahmen der Tuwas-Mitmachtage bietet der Comedor del Arte ein Collageworkshop an. Die Papiercollage ist eine einfach Technik, die sehr ausdrucksstark wirken kann. Das Bildmaterial dazu stammt aus Zeitschriften, Prospekten und Büchern. Der Phantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Freitag, den 7. Oktober 2016, 14.00 – 17.00 Uhr
Für Kinder ab 6 Jahre und Erwachsene
Anmeldung erbeten, max. 12 TeilnehmerInnen
Material vorhanden
Leitung: Julia Dossi

 

DAS INTERVIEW

Julia Dossi wird das Collage-Workshop leiten. Sie ist 1980 in Wien geboren und studierte Theater- und Filmwissenschaft. Aufenthalte in China, USA und Frankreich folgten, seit 2009 lebt sie wieder in Wien. Sie arbeitet u.a. auch als Journalistin und Illustratorin. Alexandra Eichenauer-Knoll stellte ihr vorab schon ein paar Fragen.

Julia_Dossi

Liebe Julia, Du wirst im Comedor del Arte im Rahmen der Tuwas-Mitmachtage ein Workshop zum Thema Papiercollagen abhalten. Was sollten wir dafür an Hilfsmaterialien vorbereiten?
Idealerweise hat jeder Teilnehmer eine feine Schere, mit der auch kleinteiliges Schneiden möglich ist, ein Blatt Papier, auf dem man die einzelnen Teile arrangiert und einen milden Kleber, evtl. in Stick-Form, der nicht tropft. Außerdem Bildmaterial in Form von Zeitschriften, Bildbänden, buntem Papier, etc., aus dem man Teile ausschneiden möchte.

Du bist eine talentierte Zeichnerin. Um eine Collage anzufertigen, muss man allerdings nicht unbedingt zeichnen können – was erwartest Du dennoch von Deinen TeilnehmerInnen?
Ich wünsche mir, dass die TeilnehmerInnen frei ihren Inspirationen folgen und in der Collage ihr eigenes ästhetisches Empfinden ausdrücken können.

Wie geht man an eine Collage heran? Gibt es zuerst die Idee bzw. das Thema oder ein interessantes Bild in einer Zeitung?
Alles ist möglich. Manchmal ergibt sich eine Collage, indem man ungezwungen ausprobiert, welche Elemente sich am Papier gut zusammenfügen. Oft gibt es eine Idee, die man gerne umsetzen will, ein Thema, mit dem man sich gerade beschäftigt, das man auf abstrakte Weise am Papier darstellen kann.

Du hast auch Filmwissenschaft an der Uni Wien studiert. Kann man mit Collagetechnik gut Geschichten erzählen?
Wer in der Collagetechnik gezielt inhaltliche Bezugspunkte setzt oder zum Beispiel mit der gewählten Farbpalette eine bestimmte Stimmung erzeugt, kann ohne Worte Geschichten erzählen. Filmemacher aus der US- Avantgarde, mit deren Arbeit ich mich während des Studiums und danach beruflich beschäftigt habe, wie Stan Vanderbeek oder Joseph Cornell zum Beispiel, haben mit Collagetechniken gearbeitet, genauso wie der Surrealist Man Ray oder der Maler Matisse.

Ist es mehr die Ästhetik oder der Prozess des Montierens – was reizt Dich so besonders an der Collagetechnik?
Es sind die Bilder zwischen den Bildern, die Assoziationen freisetzen, die mich interessieren. Ein Sammelsurium an Einzelteilen fügt sich zu einem Ganzen zusammen. Die Spannungen zwischen den Elementen auszuloten und zu fixieren ist ein Prozess.

Wo findest Du die besten Vorlagen für Collagen? Was sollen wir besonders sammeln?
Die besten Vorlagen findet jeder für sich, indem er die Bildressourcen sammelt, die er verwenden möchte. Fachmagazine oder alte Bildbände, Tageszeitungen und Kataloge eignen sich, manchmal bekommt man sie auch geschenkt. Es gibt genug alte Zeitschriften, Bücher und Fotos auf Flohmärkten. Mit unterschiedlichen Materialien lassen sich interessante Kontraste erzielen.

In Deinen Collagen beschäftigst Du Dich ziemlich viel mit dem Thema Kulinarik. Kommt das daher, dass Du auch als Gastro-Journalistin arbeitest?
Eine Weile habe ich als Gastro-Journalistin gearbeitet, das stimmt. Die meisten Collagen in der Auswahl sind aber während der Recherchen für ein Kochbuch und ein Blogprojekt entstanden, andere waren für einen Anlass im Freundeskreis bestimmt.

Workshop: sewing shopping bags

Kathrin_1000TaschenKathrin Mayer lives in Vienna and Ramsau near Hainfeld. In 2011, she had a fantastic creative and social idea. She started to produce bags in two sizes — shopping bags and giant family sized bags — from materials that were largely donated. All bags are lined with plastic and are washable.
Part of the revenue goes to three unemployed young mothers in central Slovakia. The remaining revenue can be used for beneficial projects by the bag sellers, who are all organizers of various charity events.
Kathrin Mayer will be conducting a workshop, explaining the productions of the bags, through the Comedor del Arte. The workshop will take place at Naehcafe WasIhrWollt in Hainfeld on Saturday, August 27, from 1pm to 5pm. The Naehcafe owner will be available as well for explanations and help as needed.

Still needed:
Any left over curtain and furniture fabrics, we are happy to pick it up.

Donations of fabrics, and sign up for the workshop, please contact: Alexandra Eichenauer-Knoll: 0664 / 1026798