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(Deutsch) Franz filmt!

Franz makes a movie

Franz made his first movie during the open house at Comedor del Arte October 15/16.
This is for all folks who were not able to stop by at the event, and all friends of Comedor del Arte.

Have a look, the movie is fun!

Link to youtube

Reinhard Jölli translated for us the film:

FILM:

Open house social festival “Tu was dann tut sich was” (do something, then something will happen)

From being connected to action, part 1

Franz: 2016, open house, Comedor del Arte, a bief walkabout, come with me, you are very much invited!
Here is Sleman: why are you coming to the Comedor, what do you like here?

Sleman: Because Franz is here:-)
Franz: Are there other reasons?
Sleman: Well, also because Alexandra is here, and I have lots of interaction with other folks, other cultures, other traditions, and there are nice people at the Comedor. I also ate a lot, and there is plenty of tea, that is all, thank you Franz for the interview. Thank you.

Franz:  Yussuf, what are you doing here?
Yussuf: no idea, ……
Alexandra: stars

Franz:  Why do you come to the Comedor? What do you like?
Ramazan: I was taking a walk…

Franz:  Asadullah, are you a hairdresser, yup, aha, that is great, a new hair cut for Abdeljan.

Franz:  Hey Aref, why do you come to the Comedor? What do you like here.
Aref: I come to help, making soup, ….

Franz: What are you cooking there? Burani?
Pardes, the cook: (some conversation in English), with potatoes, with chick peas, and…
(some conversation in native language)
Franz: Dishes are being prepared with careful attention. Great, beautiful burani.

Franz:  Why are you coming to the Comedor?
Reinhard: Comedor is great. You see how the “immigrants” integrate themselves into life in Hainfeld, the German classes, the Children’s afternoon on Wednesday, it is just great.
The various initiatives that are taking place here, lead by Franz and Alexandra, I find it perfectly represents the motto “Tu was dann tut sich was” (do something, then something will happen). Thank you.

Franz:  (Reads from cards, fixed on a wall): The energy and spirit, seven principles from Mahatma Gandhi. We are all connected through love. In everything there is a spirit going to the center, without it nothing would exist.

(Deutsch) Wie sehen Integrationsfortschritte aus?

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franzmohammad

Seit Anfang Juni kenne ich Mohammad HASSAN ALI und beinahe ebenso lange ist er als ehrenamtlich Aktiver regelmäßig im Comedor del Arte tätig. Bei den Kindernachmittagen ist er uns eine große Hilfe und er ist bei den Kindern sehr beliebt. Bei Veranstaltungen ist er immer wieder hilfreich zur Hand, sei es mit fotografieren, filmen, Kinderbetreuung aber auch mit manuellen Arbeiten in unserem Begegnungsraum. Durch die Vorführung seines Films, durch seinen Auftritt als Pantomime und durch Medienberichte ist er und seine Geschichte auch bereits einer größeren Öffentlichkeit bekannt.

Vor einigen Tagen ist Mohammad HASSAN ALI zu mir gekommen und hat mir den Bescheid der Fremdenpolizei lesen lassen, in dem steht, dass er nach Ungarn zurückkehren soll. Er ist voller Angst und Unsicherheit, da er selbst sehr negative Erfahrungen in Ungarn hatte. Ich weiß auch aus persönlichen Fahrten zu den verschiedenen „Hotspots“ in unserem Nachbarland um die Zustände in den dortigen Lagern und kann seine Ängste sehr gut nachvollziehen.

Ich habe daher seine Aktivitäten für den Comedor del Arte, die auch mit vielen Fotos belegbar sind, in einem Dokument zusammengefasst. Dieser Brief soll seine Integrationsfortschritte auch für die entscheidenden Behörden sichtbar und nachvollziehbar machen. Außerdem habe ich Menschen, die Mohammad persönlich kennen, gebeten, mit ihrer Unterschrift diesem Schreiben noch mehr Gewicht zu geben.

Alles Liebe, Franz Witzmann

Die gesamte Dokumentation kann hier eingesehen werden.

Unterstützungserklärung

(Deutsch) Wie hat es Dir gefallen, Julia?

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Das Workshop Papiercollage mit Julia Dossi im Rahmen der Tuwas-Mitmachtage am 7. Oktober 2016 entwickelte sich zu einem gemütlichen und arbeitsintensiven Nachmittag – mit Besuchern unterschiedlichster Altersgruppen.
Die 90jährige Frau Hermine Pacher hatte überhaupt ihr erstes Bild gestaltet, so sagte sie uns. Es ist nie zu spät, wiederholte sie dabei immer wieder. Und die beiden besten Freunde Ali und Aref nahmen sich am nächsten Tag sogar Material nach Hause, um weitere Collagen gestalten zu können.
Genug Bilder also für eine kleine Ausstellung im Comedor del Arte  im Rahmen der Tage der Offenen Ateliers am 15. und 16. Oktober 2016!

Ich reflektierte mit Juli Dossi ein paar Tage später noch per E-Mail über ihren Besuch bei uns und den Prozess der Collage im allgemeinen.

Alexandra: Liebe Julia, wie hat es Dir gefallen?

Julia:  Mir hat’s so gut gefallen! Es war berührend zuzusehen, wie die unterschiedlichen Menschen sich nach kurzer Orientierungsrunde intuitiv mit dem Material beschäftigten und nach eigenen Motiven forschten, die sie zu Bild brachten im Lauf des Nachmittags. Ich war überrascht, wie aufgeschlossen die einzelnen Teilnehmer waren, wie neugierig und aktiv bei der Umsetzung. Ich freue mich sehr, wenn das Erlebnis noch “nachklingt” und sich vielleicht auch weiterhin der eine oder andere mit Collage auseinandersetzen möchte.

Alexandra: Ich fand es sehr hilfreich, dass Du Fotos von Collagen, auch sehr berühmten wie von Matisse, vorbereitet hattest. So bekam man eingangs ein gutes Gefühl, was überhaupt machbar ist.

Julia:  Das Entdecken der vielfältigen Möglichkeiten, die Schere und Papier bieten, und wie andere damit umgehen kann anregend und motivierend sein für die eigene Arbeit. Man findet Elemente, die einem gefallen, dann kommen eigene Assoziationen hinzu und schließlich entsteht im Prozess (Aussuchen, Ausschneiden, Arrangieren und Aufkleben) immer ein eigenes Bild.

Alexandra: Du hast immer wieder geprochen, dass es wichtig ist, einen eigenen Zugang zu finden. Einige wussten genau, was sie wollten, andere haben mal probiert. Ich hatte das Gefühl, Du hast sehr genau beobachtet, wie die Leute einsteigen in die Arbeit…

Julia:  Ich war neugierig, wie jeder Einzelne damit umgehen würde, ob es den Teilnehmer gefallen würde, sich darauf einzulassen und was für Bilder entstehen würden. Ich glaube, die meisten unter Ihnen hatten sich noch nie zuvor mit Papiercollage beschäftigt. Es war super zu sehen, dass es ihnen Spaß gemacht hat, etwas eigenes zu erschaffen an diesem Nachmittag.

Alexandra: Ich selbst wollte zuerst gar nicht mitmachen, hab mir dann doch ein Blatt genommen und bin dann richtig reingekippt, ich wollte gar nicht mehr aufhören. Auch die Bildersuche war ein Prozess, der mir extrem Spaß macht, man blättert, sucht – wie nach dem einem fehlenden Puzzlestein. Bei mir hat sich sowas wie Abenteuerstimmung breit gemacht.

Julia:  So geht’s mir selber auch dabei. Ich genieße es sehr, nach passenden Kombinationen zu suchen, deren Parameter ich selbst bestimme. Auf diese Weise kann ich mich stundenlang beschäftigen und wenn ein Bild fertig geworden ist, bin ich meistens zufrieden. Die vielen unfertigen oder angefangenen Collagen warten manchmal noch länger darauf, zu einem anderen Zeitpunkt fertig gestellt zu werden. Das gehört auch dazu.

Alexandra: Die Collage ergibt sich ja zufällig, hängt ab vom vorhandenen Material, trotzdem hat man das Gefühl, es gibt einen Sinn dahinter, einen Plan, es ist kein Zufall.

Julia:  Ich denke, das Bildmaterial, für das sich jemand im Moment entscheidet, drückt aus, was die- oder denjenigen gerade beschäftigt. Das kann die unterschiedlichsten Formen annehmen, abstrakt oder gegenständlich sein. Man sammelt seine Gedanken zu einem Thema, das oft erst während der Arbeit konkret wird, und lässt sie am Ende des Prozesses in Bildform zurück, so empfindlich es oft.

Alexandra: Wir hatten auch schöne Bücher und Bildbände dabei, anfangs gibt es eine natürlich Hemmung, so ein schönes Buch zu zerschneiden. Aber es macht Sinn, so werden die Bücher wenigstens nach Jahren wieder einmal in die Hand genommen. Hat Dir etwas gefehlt in unserem Angebot?

Julia:  Ich denke, das Angebot war überreichlich, wir hatten ja einen ganzen Tisch voll mit Bücherkisten! Ich bin gar nicht dazu gekommen, mehr als ein paar Bücher durchzublättern und habe schnell Bilder gefunden, die mich interessiert haben. Mein Zugang ist es, einfach das zur Hand zu nehmen, was gerade da ist. Man braucht gar nicht viel, um eine Collage zu machen. Schere, Papier, Kleber und ein paar Hefte oder Bücher mit geeigneten Bildern. Es macht mir auch Spaß, nach ansprechenden Bildbänden auf Flohmärkten zu suchen.

Alexandra: Ich selbst denke, es hätten mehr Abbildungen von Menschen sein können, Sleman hatte Männer mit Kravatten gesucht, Mohammad Bilder von glücklichen österreichischen Familien.

Julia:  Die beiden wussten sehr genau, wonach sie suchten und was sie darstellen wollten. Es ist so unterschiedlich, was die Leute bewegt… Zumeist kümmert man sich ja selber um das passenden Bildmaterial, das ist der eigentliche Ausgangspunkt.

Alexandra: Die Gruppe war ja sehr gemischt, eine 90jährige Dame, Kinder, Österreicher/innen und Menschen aus Afghanistan und Syrien. Wir haben geplaudert, gescherzt, zwischendurch kamen Besucher rein. Jeder hat Dir die Hand gegeben. Wie hast Du das erlebt?

Julia:  Ich fand es sehr entspannt und war ehrlich gesagt überrascht, wie motiviert sich alle in dem Raum mit ihren Arbeiten beschäftigt haben, das ist nicht selbstverständlich. Es hat mir wirklich gefallen, mich den Nachmittag hindurch auszutauschen, Tee zu trinken, mit den Teilnehmern über Ideen und ihre Eindrücke zu plaudern. Mir hat’s viel Spaß gemacht. Vielen Dank für Eure Einladung!

Alexandra: Wir danken Dir für Dein Kommen!

Fotos: Franz Witzmann

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Tage der Offenen Ateliers

Im Rahmen der niederösterreichischen Tage der Offenen Ateliers und der Tuwas-Mitmachtage hat auch der Comedor del Arte Samstag und Sonntag geöffnet. Das ganze Haus soll zu einem Ausstellungsraum werden. Verschiedene Stationen bzw. Räume  werden Arbeiten unserer kleinen und großen Gäste zeigen. Geplant ist auch, die Ergebnisse vergangener Workshops zu präsentieren. Diese Ausstellungen sind also auch ein Rückblick auf die ersten acht Monate Comedor del Arte. Soviel vorweg: Es ist viel passiert!

Kunst betrachten macht hungrig – daher werden wir auch leckere Speisen anbieten. Denn wir verstehen Kochen als Kunst, die durch den Magen geht!

Tage der Offenen Ateliers
Samstag, 15. Oktober 2016, 14.00 – 18.00 Uhr und
Sonntag, 16. Oktober 2016, 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr
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(Deutsch) Nominiert als “Ort des Respekts“

Nominated as “Ort des Respekts” (place of respect)

449 “Orte des Respekts” (places of respect) were selected from more than 800 nominations at the competition “Orte des Respekts 2016”. These are shown on the interactive map Orte des Respekts and demonstrate progressive societal engagement in Austria.

The competition was organized by respect. net. The Verein.Respect.net is a group of people interested in politics trying to further societal engagements, and is not affiliated with a particular political party. Political engagement in a broad sense is important for a functioning and vibrant democracy.
The Verein.Respect.net is trying to develop new and innovative concepts for participation in the political process, because people are increasingly turned off by the traditional established political system. In 2010, the Verein.Respect.net founded the crowdfunding platform repect.net as a first concrete step.
The goal of the platform is to connect engaged people who have innovative ideas with potential supporters, and it serves to inform people quickly and efficiently about interesting projects.

(Deutsch) Workshop Taschen nähen

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Am Samstag, den 27. August 2016, fand zum zweiten Mal ein Nähworkshop im Nähcafe Was Ihr Wollt! in Kooperation mit dem Comedor del Arte statt. Diesmal hatten wir eine Referentin zu Gast. Kathrin Mayer, Wienerin mit Zweitwohnsitz in der Ramsau bei Hainfeld und Initiatorin des Sozialprojekts 1000taschen erklärte uns die Machart ihrer beliebten Taschen. Neben Cornelia Fuchs und Elisabeth Hasler nahmen diesmal Nasibe Hasanzadeh, Zahra Mohammadi und Raziyeh Sharifi teil.

Um eine wirklich schöne Tasche im Stil der 1000taschen anzufertigen, muss man vor allem exakt arbeiten können. Kathrin Mayer erklärte uns daher Schritt für Schritt, was zu tun sei – beginnend beim Auftrennen der Gurte für die innere Kunststoffhülle, über das richtige Maßnehmen bis zum stabilen Vernähen der Gurte. Ich selbst konnte als unerfahrene Näherin schon sehr bald den Anweisungen nicht mehr folgen und habe mich auf das Fotografieren der Workshopteilnehmerinnen beschränkt. Umso mehr war ich ehrlich verblüfft, wie – im Gegensatz zu mir – unsere afghanischen Näherinnen Nasibe, Zahra und Raziyeh die Angaben unserer Workshopleiterin sofort verstanden haben und exakt umsetzen konnten. Nähen ist ein uraltes Handwerk und wer dieses Fachwissen beherrscht, kann sich ganz offensichtlich auch anders verständigen, es genügen einfache hinweisende Gesten. Ich möchte mit dieser Aussage allerdings nicht die Leistung von unserem lieben Jawad schmälern, der uns als Dolmetscher während des ganzen Workshops zur Verfügung stand!

Nach zwei Stunden waren die meisten Taschen fertig und die Damen labten sich an Elisabeths köstlichem Zwetschkenkuchen. Abschließend machten wir noch Gruppenfotos. Es war eine großer Freude zu sehen, welch schicke, elegante Taschen an diesem Nachmittag in so kurzer Zeit entstanden waren. Die von uns gesammelten Vorhangstoffe passten wunderbar zu den roten Gurten, die Kathrin Mayer mitgebracht hatte. Nasibe und Zahra haben ihre Taschen sogar zusätzlich aufgemascherlt – einfach entzückend!

Großer Dank an Kathrin Mayer, die uns ihr Know-How zur Verfügung gestellt hat. Mehr Infos über Ihr Sozialprojekt gibt es auf Facebook unter 1000taschen.

Großer Dank auch an Cornelia Fuchs, Marianne Schindlecker und Lilly Gaschler für ihre Stoffspenden und natürlich an Elisabeth Hasler für die großzügige Einladung, wieder einmal ihre Räume und Nähmaschinen benützen zu dürfen.

Herzliche Grüße, Alexandra Eichenauer-Knoll

Fotos: Alexandra Eichenauer-Knoll

(Deutsch) Zahra will tanzen.

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Zahra ist ein Mädchen im zarten Volksschulalter und besucht uns gelegentlich mittwochs im Rahmen des Spielenachmittages. Sie stammt aus Syrien, kommt allerdings zusammen mit einer Gruppe Farsi sprechender Kinder zu uns. So ist sie zeitweise die einzige mit arabischer Muttersprache. Das ist nicht leicht für sie, sie fühlt sich oft unverstanden und hat sich einmal auch sehr lautstark darüber beklagt. Doch mit ihrem Temperament schafft sie es immer, den anderen Kindern zu verdeutlichen, was sie will. Denn: Zahra will tanzen!

Und so bringt sie ihre MitspielerInnen dazu, mit Feuereifer hübsch verzierte Zettelchen mit der Aufschrift: „Zahra tanzt“ zu schreiben. Die meisten unterstützen sie auch dabei, Sessel in Reihen aufzustellen, eine improvisierte Bühne zu errichten und an die anwesenden Erwachsenen die Einladungen zu verteilen.

Zahras Auftritte sind dann stets ein Ereignis. Sie singt deutsche Liebeslieder und tanzt dazu, wobei sie gekonnt Hände wie Hüften bewegt. Auch verschiedene Requisiten benutzt sie gezielt, um das Publikum zu fesseln. Eine Puppe zum Beispiel, um ihre Liebe auszudrücken oder einen Fächer, um mit dem Publikum zu kokettieren. Die ZuseherInnen haben ihre Einfälle noch jedes Mal mit tosendem Applaus belohnt. Denn Zahra lässt einen mit offenen Mund staunen. Das kleine Mädchen besitzt wirklich das rare Talent, die Anwesenden in ihren Bann zu ziehen. Zurück bleibt der Eindruck, bei einem unvergesslichen Spektakel dabei gewesen zu sein.

Herzliche Grüße aus dem Comedor del Arte sendet Alexandra Eichenauer-Knoll

Fotos: Franz Witzmann

Concert – singing and guitar

Saturday, Sept 24, 2016
Beginning at 8pm
Comedor del Arte

On Saturday, Sept 24 at 8pm, there will be a family style concert at Comedor del Arte. Clemens Schmidt, son of Franz Witzmann, will play guitar, and Mika Abdullaeva, co-founder of Commedor del Arte will sing some songs.
Both artists are about 20 years old, very talented and both have plenty of musical plans for the future.
The soprano Mika Abdullaeva wants to become a singer. Due to connections from Franz Witzmann, she was able to participate in some public appearances including the human rights stage of Donauinselfest and at the talent competition of Lower Austria (NOEN Talentwettbewerb) 2015. In the meantime she already recorded some songs together with her sister Aida. Mika sings Pop and Classical with feeling and passion!

Clemens Schmidt is currently studying medicine in Vienna. He has already participated in numerous competitions, and he also performed as a solo-act in various settings on stages throughout Austria and Europe. For this particular evening, he plans to perform his own compositions, and music from other so-called acoustic finger style artists.
We are very much looking forward to the performance from both of them!

Fotos: Franz Witzmann and Fabian Schuster

What is acoustic finger style?
With influence from musicians like Michael Hedges, Andy McKee, Antoine Dufour, Don Ross and Thomas Leeb, this style tries to produce a full band sound & ensemble through a very wide variety of guitar techniques. This is being done with classical guitar technique, percussion on the instrument, tapping of the strings, etc. The complete sound is being produced through integration of these various sound elements. 
Various musical pieces are being performed, from Irish melodies to singer/songwriter to well known arrangements like Coldplay and Toto, all done on one instrument, and occasionally supported with voice.

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WORKSHOP PAPIERCOLLAGE

Im Rahmen der Tuwas-Mitmachtage bietet der Comedor del Arte ein Collageworkshop an. Die Papiercollage ist eine einfach Technik, die sehr ausdrucksstark wirken kann. Das Bildmaterial dazu stammt aus Zeitschriften, Prospekten und Büchern. Der Phantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Freitag, den 7. Oktober 2016, 14.00 – 17.00 Uhr
Für Kinder ab 6 Jahre und Erwachsene
Anmeldung erbeten, max. 12 TeilnehmerInnen
Material vorhanden
Leitung: Julia Dossi

 

DAS INTERVIEW

Julia Dossi wird das Collage-Workshop leiten. Sie ist 1980 in Wien geboren und studierte Theater- und Filmwissenschaft. Aufenthalte in China, USA und Frankreich folgten, seit 2009 lebt sie wieder in Wien. Sie arbeitet u.a. auch als Journalistin und Illustratorin. Alexandra Eichenauer-Knoll stellte ihr vorab schon ein paar Fragen.

Julia_Dossi

Liebe Julia, Du wirst im Comedor del Arte im Rahmen der Tuwas-Mitmachtage ein Workshop zum Thema Papiercollagen abhalten. Was sollten wir dafür an Hilfsmaterialien vorbereiten?
Idealerweise hat jeder Teilnehmer eine feine Schere, mit der auch kleinteiliges Schneiden möglich ist, ein Blatt Papier, auf dem man die einzelnen Teile arrangiert und einen milden Kleber, evtl. in Stick-Form, der nicht tropft. Außerdem Bildmaterial in Form von Zeitschriften, Bildbänden, buntem Papier, etc., aus dem man Teile ausschneiden möchte.

Du bist eine talentierte Zeichnerin. Um eine Collage anzufertigen, muss man allerdings nicht unbedingt zeichnen können – was erwartest Du dennoch von Deinen TeilnehmerInnen?
Ich wünsche mir, dass die TeilnehmerInnen frei ihren Inspirationen folgen und in der Collage ihr eigenes ästhetisches Empfinden ausdrücken können.

Wie geht man an eine Collage heran? Gibt es zuerst die Idee bzw. das Thema oder ein interessantes Bild in einer Zeitung?
Alles ist möglich. Manchmal ergibt sich eine Collage, indem man ungezwungen ausprobiert, welche Elemente sich am Papier gut zusammenfügen. Oft gibt es eine Idee, die man gerne umsetzen will, ein Thema, mit dem man sich gerade beschäftigt, das man auf abstrakte Weise am Papier darstellen kann.

Du hast auch Filmwissenschaft an der Uni Wien studiert. Kann man mit Collagetechnik gut Geschichten erzählen?
Wer in der Collagetechnik gezielt inhaltliche Bezugspunkte setzt oder zum Beispiel mit der gewählten Farbpalette eine bestimmte Stimmung erzeugt, kann ohne Worte Geschichten erzählen. Filmemacher aus der US- Avantgarde, mit deren Arbeit ich mich während des Studiums und danach beruflich beschäftigt habe, wie Stan Vanderbeek oder Joseph Cornell zum Beispiel, haben mit Collagetechniken gearbeitet, genauso wie der Surrealist Man Ray oder der Maler Matisse.

Ist es mehr die Ästhetik oder der Prozess des Montierens – was reizt Dich so besonders an der Collagetechnik?
Es sind die Bilder zwischen den Bildern, die Assoziationen freisetzen, die mich interessieren. Ein Sammelsurium an Einzelteilen fügt sich zu einem Ganzen zusammen. Die Spannungen zwischen den Elementen auszuloten und zu fixieren ist ein Prozess.

Wo findest Du die besten Vorlagen für Collagen? Was sollen wir besonders sammeln?
Die besten Vorlagen findet jeder für sich, indem er die Bildressourcen sammelt, die er verwenden möchte. Fachmagazine oder alte Bildbände, Tageszeitungen und Kataloge eignen sich, manchmal bekommt man sie auch geschenkt. Es gibt genug alte Zeitschriften, Bücher und Fotos auf Flohmärkten. Mit unterschiedlichen Materialien lassen sich interessante Kontraste erzielen.

In Deinen Collagen beschäftigst Du Dich ziemlich viel mit dem Thema Kulinarik. Kommt das daher, dass Du auch als Gastro-Journalistin arbeitest?
Eine Weile habe ich als Gastro-Journalistin gearbeitet, das stimmt. Die meisten Collagen in der Auswahl sind aber während der Recherchen für ein Kochbuch und ein Blogprojekt entstanden, andere waren für einen Anlass im Freundeskreis bestimmt.

Das Mädchen mit dem Fingerhut.

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Das-Maedchen_mit_dem_Fingerhut

Das Mädchen mit dem Fingerhut, so heißt der neueste Roman des in Vorarlberg lebenden österreichischen Autors Michael Köhlmeier.  Auf knapp 140 Seiten erzählt er darin die Geschichte eines Mädchens ohne Herkunft, das sich in einer namenslosen, westeuropäischen Stadt durchschlagen muss, auf der dauernden Suche nach Essen, Wärme und Schlafgelegenheiten. Der wortkarge Stil des Autors behält dabei Distanz zu allen Figuren, moralisiert nicht. Es bleibt dem Lesenden überlassen Position zu beziehen – zu den Figuren wie auch zu der Thematik, die aktuell gleichwie allgemeingültig ist.

Es war wohl die knappe Sprache, weniger als die Flucht-Thematik, die mich auf die Idee brachte, das Buch jetzt im Comedor del Arte mit ein paar jungen, besonders talentierten Menschen zu lesen, im Kernteam mit Sleman aus Syrien und Fariba und Fahima aus Afghanistan. Schnell war mir klar, so einfach ist es nun auch wieder nicht, einen zeitgenössischen Roman zu lesen – die Erzählform Präteritum ist ihnen nicht so geläufig wie das Perfekt und die indirekte Rede wie auch die manchmal auf zwei Wörter verkürzten Sätze verwirren des öfteren. Trotzdem, die jungen Lesenden sind mit Ernst und Interesse bei unserem Projekt dabei. Wir lesen jeweils eine Stunde, länger wäre zu anstrengend. Ich lege parallel dazu eine Vokabelliste an, die wir bei Gelegenheit wiederholen können und versuche – wie auch sonst in den Deutschstunden – vor allem mit Gesten und durch Aufzeichnen, die Geschichte Absatz für Absatz zu erklären.

Sechsmal haben wir uns schon getroffen, heute sehen wir uns wieder. Wir haben ein Ziel: am 11. November moderiere ich in der Bücherei Traisen einen Lesekreis über dieses Buch und ich habe meine Leserunde eingeladen mitzukommen und mitzudiskutieren.

Vielleicht haben ja auch Sie Lust bekommen das Buch zu lesen? Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall, es möglichst langsam zu lesen, auch wenn sie scheinbar alles verstehen. Denn es braucht trotzdem Zeit sich einzufühlen, gerade weil der Text so distanziert angelegt ist.

Herzliche Grüße, Alexandra Eichenauer-Knoll

 

INFOS ZUM LESEKREIS:

Ort: Gemeindebücherei Traisen
Mariazeller Straße 78, 3160 Traisen (Bibliothek im 1. Stock des Rathauses)

Freitag, 11. November 2016, 18-20 Uhr
Moderation: Mag. Alexandra Eichenauer-Knoll, MA

Workshop: sewing shopping bags

Kathrin_1000TaschenKathrin Mayer lives in Vienna and Ramsau near Hainfeld. In 2011, she had a fantastic creative and social idea. She started to produce bags in two sizes — shopping bags and giant family sized bags — from materials that were largely donated. All bags are lined with plastic and are washable.
Part of the revenue goes to three unemployed young mothers in central Slovakia. The remaining revenue can be used for beneficial projects by the bag sellers, who are all organizers of various charity events.
Kathrin Mayer will be conducting a workshop, explaining the productions of the bags, through the Comedor del Arte. The workshop will take place at Naehcafe WasIhrWollt in Hainfeld on Saturday, August 27, from 1pm to 5pm. The Naehcafe owner will be available as well for explanations and help as needed.

Still needed:
Any left over curtain and furniture fabrics, we are happy to pick it up.

Donations of fabrics, and sign up for the workshop, please contact: Alexandra Eichenauer-Knoll: 0664 / 1026798

(Deutsch) Kreativworkshop mit Marianne Plaimer

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Wir hatten heuer im Sommer das große Glück, die Kunstpädagogin Marianne Plaimer für die Gestaltung von drei Mittwochnachmittagen gewinnen zu können. Mittwoch von 14.00 – 17.00 Uhr ist ja unser Spiele- und Kreativnachmittag im Comedor del Arte. Marianne Plaimer brachte die Idee mit, Figuren aus Pappkarton zu basteln. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache, wovon auch die vielen Fotos zeugen. Ich befragte Marianne für diesen Blogbeitrag über ihren Zugang zur Pädagogik und zum Experiment.

Liebe Marianne, Du bist Kunstpädagogin im BRG/BORG St. Pölten. Jetzt in den Sommerferien gestaltest Du drei Mittwochnachmittage für Kinder im Comedor del Arte. Wenn Du nicht wirklich eine sehr leidenschaftliche Pädagogin wärest, würdest Du das sicher nicht tun. Was liebst Du so an diesem Beruf?
Alles! Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen im – für mich – schönsten Fachbereich, der bildenden Kunst. Anders als in der Wirklichkeit ist in der Kunst alles möglich. Da darf es alles geben – nur kein Richtig oder Falsch! Und – Kunst braucht in Wirklichkeit niemand – auch das ist schön. Kunst entsteht ihrer selbst willen – als Form des Ausdrucks – als Resultat eines kreativen Prozesses – als Resultat von freudigem Tun. Gestalten ist Urbedürfnis jedes Menschen. Kinder zeichnen, malen und basteln von sich aus gern. Unsere Aufgabe – die, der Erwachsenen, v. a. der Kunsterzieher –  ist es, diese Freude am Leben zu lassen.

Du entwirfst mit den Kindern aus Pappkartons und Kartonrollen Figuren, die dann mit Acrylfarbe bemalt werden. Die Kinder sind begeistert und wir Erwachsenen auch. Warum hast Du gerade diese Idee für die Nachmittage bei uns entwickelt?
Ich arbeite gern mit “armen Materialien”. Karton, Klebebänder, Alufolie, usw. – das sind Materialien, die an sich nicht wertvoll sind, Materialien, die jeder Mensch braucht und benutzt. Verpackungsmaterial steht uns massenhaft und kostenlos zur Verfügung. Ein Sammelsurium an Schachteln und Verpackungen unterschiedlicher Größen und Formen motiviert zum Bauen und Gestalten. Und diese geometrischen Grundformen geben den Figuren, die daraus gebaut werden, etwas sehr Archaisches, also Urtümliches und somit Ausdrucksstarkes. Mich erinnern diese Figuren an Puppen und Idole alter Volkskulturen – überhaupt wenn Kinder sie bauen. Warum überhaupt die Figuren? Kinder erschaffen sie gerne!

Franz Witzmann kennt Dich aus den gemeinsamen Tagen in einem Abbruchhaus in Traisen, das als Gestaltungsraum von der Gemeinde zur Verfügung gestellt worden war. Damals habt Ihr mehrere Sommer lang mit Jugendlichen gearbeitet. Was erinnert Dich bei uns an dieses Projekt?
Ich habe im Comedor del Arte sofort auch diese angenehme, wohlwollende Atmosphäre gespürt. Auch hier haben sich Menschen gefunden, die etwas unbeschreiblich Wichtiges und Großartiges leisten, Raum und Entwicklungsmöglichkeiten für Menschen bereit stellen, die in ihrer Lebenssituation Aufmerksamkeit brauchen. Traisen funktionierte als Gestaltungs- und Kommunikationsraum. Das gestalterische, künstlerische Tun stand hier im Vordergrund. Traisen hatte auch einen sehr stark experimentellen Charakter. Erwartungen gab es von vornherein keine. Der Gestaltungsraum war ein Angebot, das angenommen wurde und von den teilnehmenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen entwickelt wurde. So funktioniert auch Comedor del Arte, denke ich.

Zu unseren Spielenachmittagen kommen Kinder, die die deutsche Sprache noch fast gar nicht beherrschen, vielleicht erst einige wenige Monate in Österreich leben. Wie gehst Du mit diesen Sprachbarrieren um?
Am Anfang hatte ich schon die Befürchtung, mich den Kindern nicht mitteilen zu können. Die Kinder haben mit ihrer Begeisterung diese Befürchtungen aber sofort zerstreut. Die wollten einfach nur anfangen! Und es ist schön zu sehen, wie das gemeinsame gestalterische Tun zu einer Sprache werden kann, die jeder versteht.
 
Das letzte Mal hast Du auch eine Kollegin, Mag. Boriana Strasser, mitgenommen. Die Arbeit ist doch ziemlich anstrengend…
Alle Kinder wollen sofort anfangen – und dann muss etwas entstehen! Das ist es, was die Arbeit mit vielen Kindern herausfordernd macht. Das Gefühl, nicht überall gleichzeitig sein zu können, es aber zu wollen, kann schon energieraubend sein. In solchen Situationen empfindet man die Sprachbarrieren dann auch als Belastung. Meine Kollegin Boriana Strasser ist sehr interessiert an dieser Arbeit und hat sofort, als ich ihr davon erzählt habe, angeboten, hier mitzuhelfen. Der zweite Nachmittag war mit ihrer Unterstützung auch entspannter.

Marianne Plaimer hat an der Akademie der bildenden Künste studiert. (Künstlerisches Lehramt – Grafik, Klasse Damisch). Seit 2004 arbeitet sie als Kunsterzieherin am BRG/BORG St. Pölten. Seit damals engagiert sie sich auch in verschiedenen partizipativen Projekte. Näheres dazu gibt es auf ihrer Website www.mplaimer.at

Die Fragen stellte Alexandra Eichenauer-Knoll.

(Deutsch) Tausche Marillen- gegen Karottenmarmelade

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Marmelade_WHITEBOARDSpiel_Marmelade

Letzten Mittwoch übten wir u.a. im Deutschkurs mit einem Kleinkindpuzzle zum Thema: Welches Tier frisst welches Futter? So lautet beispielsweise eine Lösung: Der Affe frisst gerne Bananen; bzw.: Affen fressen gerne Bananen. Es sind nur acht Tiere auf der Suche nach Futter, aber wenn man sie korrekt buchstabieren will, dann noch in die Mehrzahl setzen und schlussendlich ordentliche Sätze bilden will, kann man sich schon eine ganz Übungseinheit damit beschäftigen.

Nachdem wir mit den Tieren fertig waren, lag es nahe zu fragen: Was essen Sie gerne? Ich bekam daraufhin eine fröhliche Aufzählung jener Wörter zu hören, die wir schon des öfteren geübt hatten: von Äpfeln und Kirschen über Nudeln und Pizza bis Salat. Das Obst brachte uns auf das Thema Marmelade und so fragte ich in die Runde, ob jemand Marmelade hier in Hainfeld einkochen würde, immerhin ist das ja eine Möglichkeit Gutes günstig zu erzeugen. Erfreulicherweise bekam ich zu hören, dass meine Damen durchaus Marmelade einkochen, vor allem Karotten- und Apfelmarmelade, wie in ihrer Heimat Afghanistan bzw. Iran üblich. Auf mein Erstaunen hin beschlossen wir für unser nächstes Treffen einen Tauschhandel – ich würde Marillen- und Soraya Karottenmarmelade mitbringen.

Marmelade

Die nächste Stunde war heute Montag um 9.00 Uhr angesetzt. Soraya erschien sogar mit zwei Gläsern, einer Karotten- und einer Apfelmarmelade, und ich brachte mein Glas Marillenmarmelade ein. Witzigerweise waren die Farben der Marmeladen ziemlich ident. Sorayas Gläser waren allerdings noch über dem Deckel hübsch mit rotweiß-kariertem Stoff verschlossen. Wir tauschten die Gläser dankend aus.

Diese kleine Geschichte brachte mich auf die Idee, einen Blogbeitrag zu schreiben. Denn ist nicht mein Deutschkurs in vielerlei Hinsicht auch ein Tauschkurs? Ein Austausch von Wörtern sowieso (ich habe mir inzwischen auch ein Vokabelheft in Farsi angelegt), aber auch – und das ist noch viel wichtiger – ein Austausch von Sympathien und Respekt. Und auch wenn ich wahrscheinlich nie Farsi lernen werden, so sind mir doch die Namen inzwischen vertrauter und ich spreche sie selbstverständlicher aus. Und je familiärer mir die Namen werden, desto mehr habe ich das gute Gefühl mit den Menschen in Verbundenheit und Resonanz zu sein.

Herzliche Grüße, Alexandra Eichenauer-Knoll

PS: Derzeit unterrichten Elfi Hasler und ich in Hainfeld. Auch Franz Witzmann übt Donnerstag und Freitag spontan mit den Anwesenden. Leider können wir trotzdem nicht so viel Deutschunterricht anbieten, wie es nachgefragt wäre. Gerade für Einzelunterricht sind daher weiterhin Personen gesucht – vom Wörter Buchstabieren bis zum sinnerfassenden Lesen einfacher Texte. Auch Kinder und Jugendliche möchten besonders die Ferien zur Verbesserung ihrer Sprachkompetenzen nützen.
Als Ehrenamtliche können wir mit den Aufgaben nur wachsen, und nicht scheitern. Es ist also keine Voraussetzung, eine Aus- oder Vorbildung für Deutschkursleiter zu besitzen, um Menschen im Asylverfahren zu unterrichten. Je unvermittelter und erwartungsloser man an die Aufgabe herangeht, desto größer wird die Freude an dieser Tätigkeit sein. Und manchmal bekommt man ja sogar zwei Gläser Marmelade gegen ein eigenes Glas eingetauscht!

 

 

(Deutsch) Unser erstes Kulturfest

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Am Montag, den 4.7. 2016, hatte mich Erich Heyduck (Projektleiter der Workshopreihe “Fremd-bin-ich-eingezogen”) angerufen und mir die Frage gestellt, ob wir am Samstag, den 9.7., im Comedor del Arte eine Filmpräsentation und ein Konzert im Rahmen des Mostviertel-Festivals veranstalten könnten.
Nach einer kurzen Nachdenkpause habe ich die Herausforderung angenommen, mich in die Planung und Organisation begeben und mit Hilfe vieler freiwilliger HelferInnen konnte am Samstag ein stimmungsvolles Fest professionell über die Bühne gebracht werden.
In einer dreiwöchigen Workshopreihe hatte die Medienkünstlerin Sonja Wessel mit Menschen, die sich im Asylverfahren befinden, deren eigene persönliche Geschichten erarbeitet und in Form eines Kurzfilmes erzählt. Insgesamt sechs Menschen, die im Gemeindegebiet von Hainfeld in Quartieren untergebracht sind, konnten zu diesen Workshops vermittelt werden. Diese Filme und zwei weitere wurden im Mehrzweckraum des Comedor del Arte präsentiert.
Im Erdgeschoß gab es ein Buffet mit internationalen Speisen und mehr als hundert Menschen wurden verköstigt.
Ein weiteres Highlight dieses Abends war das Konzert von Franz Hautzinger und Salah Addin, die mit ihrer Musik die Gäste verzauberten und das Gefühl der Vielfalt und Verbundenheit, welches an diesem lauen Sommerabend sichtbar und fühlbar war, mit ihren Melodien begleiteten.
Als ich am Sonntag Vormittag mit Ali und Aref zum Aufräumen in den Comedor gekommen bin, ist ein Nachbar aus dem Haus gekommen und hat gesagt: “Gestern Abend habe ich die Fenster geöffnet und das Konzert gehört. Das war so eine schöne Musik. Wann macht ihr das nächste Fest?”

Ein herzliches Danke an alle Mitmenschen, die diesen Abend ermöglicht haben.

Alles Liebe, Franz Witzmann

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Six short films will be presented on saturday July, 9, 2016, starting from 6 p.m. in the Comedor del Arte. They are the result of  three workshops, with four to five asylum seekers each. Together with media artist Sonja Wessel the people will tell their own, personal story in a film, which lasts from 5 to 10 minutes. In the workshops the young people had also the possibility to learn different film techniques such as recording or cutting.

Franz Witzmann from the COMEDOR DEL ARTE organized for this project a group of young people living in Hainfeld.

The presentation is a nice opportunity to talk and make friends. The entrance is free. Food and drinks are availabe for fee.

The project is organized by Villa Kreativ, Neulengbach and is part of the Viertelfestivals NÖ Mostviertel 2016.

Last event:
FREILEBEN: August, 6, 2016, starting from 6 p.m., Gut Aichhof Maria Anzbach